Mehr als 40 000 brauchen Hilfe: Äthiopische Flüchtlinge im Sudan

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Die Vereinten Nationen haben mit der Lieferung von Hilfsgütern begonnen. Ein Ende der Kämpfe in der Region Tigray ist nicht in Sicht.

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Die Vereinten Nationen haben Dringlichkeitsmaßnahmen umgesetzt, um die Flüchtlinge zu unterstützen, die vor den Kämpfen in Äthiopien ins Nachbarland Sudan geflohen sind. 32 Tonnen Hilfsgüter wurden nach Kharthoum gebracht, eine zweite Ladung soll am Montag folgen. Nach UNO-Angaben ist die Zahl der Schutzsuchenden im Sudan auf rund 43 300 gestiegen.

Der Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, der Italiener Filippo Grandi, machte sich in Khartoum ein Bild von der Lage und sprach dem Sudan seinen Dank aus, die Flüchtlinge aufgenommen zu haben.

In der Region Tigray kämpft Äthiopiens Armee gegen Anhänger der Volksbefreiungsfront von Tigray, TPLF. Ministerpräsident Abiy Ahmed schließt Gespräche mit TPLF-Vertretern aus.

Das Europaparlament forderte am Donnerstag einen sofortigen Waffenstillstand. Am selben Tag war eine Frist abgelaufen, die Äthiopiens Regierung der TPLF gesetzt hatte, um sich zu ergeben.

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