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Coronavirus, Brot backen und Warum: Google enthüllt Suchtrends 2020

Mitglieder eines Chores bei der virtuellen Probe
Mitglieder eines Chores bei der virtuellen Probe   -   Copyright  Jessie Wardarski/Copyright 2019 Associated Press. All rights reserved
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Es dürfte kaum jemanden überraschen: Das international am häufigsten eingetippte Wort ist "Coronavirus" in der Google-Suche, gefolgt von den "US-Wahlen" und "Kobe Bryant". Herausragend ist auch die "Zoom"-Anwendung, die es vielen ermöglicht hat, mit anderen in Kontakt zu bleiben, zu arbeiten oder ihren Hobbys nachzugehen. Die Daten zu den am häufigsten gesuchten Begriffen hat Google an diesem Mittwoch veröffentlicht.

Rezepte: gesucht wie noch nie

Während des ersten Lockdowns haben viele Menschen nach Rezepten gegoogelt, vermutlich um die Situation erträglicher zu machen, darunter mehrere Rezepte für (Sauerteig-)Brot, Pizza und die Zubereitung des aus Südkorea stammenden Trendgetränks "Dalgona Coffee".

Für die Deutschen ist das Wetter wichtig

Die Deutschen haben sich in diesem Corona-Jahr zudem sehr häufig mit dem Wetter befasst, der am drittmeisten gesuchte Begriff in der Google-Suchmaschine war "Wetter morgen", gefolgt von "Wirecard" und "Biontech Aktie". Unter den ebenfalls gelisteten Warum-Fragen liegen beispielsweise "Warum sterben in Italien so viele an Corona?" und "Warum kaufen alle Klopapier?" in den Top 5, am meisten suchten die Deutschen nach "Warum wurden Kelloggs Cornflakes erfunden?".

Vom Corona-Geschehen beeinflusst waren auch andere W-Fragen, die am häufigsten auf Google gesucht wurden, wie beispielsweise "Wo fällt morgen die Schule aus?" und "Wo bekomme ich einen Mundschutz her?", aber auch "Wann öffnen die Friseure wieder?" und "Wann kommt der Kindergeld-Bonus?"

Österreich interessiert sich für Tennis und Holundersirup

Die Österreicher beschäftigte neben Corona und den US-Wahlen vor allem der Sport. "French Open" und "Dominic Thiem" wurden noch häufiger gesucht als "Kobe Bryant" oder "Joe Biden". Neben "Brot backen" suchten die Österreicher vor allem nach Rezepten für "Holundersirup" und "Faschierten Laibchen", aber auch "Gänsekeulen" standen hoch im Kurs. Bei den Fragen interessierten sich die Einwohner des Alpenlandes für ganz verschiedene Dinge - in den Top 10 der Wie-Fragen sind zum Beispiel die Suche nach "Wie alt ist Donald Trump´?" oder "Wie viele Bretter hat eine Europapalette?" vertreten.

In der Schweiz ist Desinfektionsmittel gefragt

Auch in der Schweiz war das "Wetter morgen" einer der am meisten gegoogelten Schlagworte, noch vor "Kobe Bryant", "Joe Biden" und "Zoom". Unter dem Stichwort "selber machen", googelten die Schweizer nach "Desinfektionsmittel", "Pizzateig" und "Hefe", gefolgt von "Adventskalender" und "Joghurt". Zudem fragten sich viele Schweizer, abgesehen von Corona, "Wieviele Länder hat die Welt?" und "Was ist Kurzarbeit?".

Das "Warum" beschäftigt uns

Google enthüllt auch, dass wir am meisten mit oder nach dem "Warum" gesucht haben:

"Warum heißt es COVID-19?" "Warum ist psychische Gesundheit wichtig?" sind nur einige der Fragen, die häufig gegoogelt wurden. In einer Erklärung zu den Suchtrends des Jahres heißt es: "Wir haben nach Möglichkeiten gesucht, uns zu vernetzen, zu unterstützen und einander zu verstehen. Wir fragten: 'Warum klatschen die Menschen?' und 'Warum ist Empathie wichtig?' in einer Zeit, wo viele gezwungen waren, zu Hause zu bleiben. Am Ende eines turbulenten Jahres, schließt die Erklärung, sei sicher, dass wir auch 2021 weiter suchen werden.