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Serbien gibt beim Impfen Gas und steht europaweit an zweiter Stelle hinter den Briten

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Mitarbeiterin einer Impfstation in Belgrad macht ein Herzzeichen.
Mitarbeiterin einer Impfstation in Belgrad macht ein Herzzeichen.   -   Copyright  Darko Vojinovic/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
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Platz zwei in Europa

Ursprünglich nahm Serbiens Präsident Aleksandar Vučić das Coronavirus nicht ernst, dann legte er eine Wendung hin und schickte sein Land in einen strikten Lockdown. Auch beim Impfen steht Serbien besser da als die EU: Inzwischen hat das Land mehr als eine halbe Million Menschen mit einer ersten Dosis. Die Zweitimpfungen beginnen am 9. Februar.

Bezogen auf seine rund sieben Millionen Einwohner steht Serbien damit europaweit bei der Impfrate an zweiter Stelle hinter den Briten.

"Keinerlei Nebenwirkungen"

Zum Einsatz kommt vor allem das Vakzin aus China, das in der EU nicht zugelassen ist. Dragana Milosevic leitet ein Impfzentrum. Sie sagte: "Wir arbeiten mit Sinopharm, wir impfen bis zu 2000 Menschen am Tag und hatten bisher keine negativen Erfahrungen. Nach der Impfung sitzen die Patienten noch 15, 30 Minuten im Wartezimmer, und es gab bisher keinerlei Nebenwirkungen."

Serbien nutzt auch westliche Mitteln, etwa das von Biontech/Pfizer, und es werden größere Lieferungen des Impfstoffs Sputnik V aus Russland erwartet. Auch Moskaus Vakzin wird in der EU nicht verabreicht.

China hatte Serbien 1 Million Dosen seines Impfstoffs geschickt. Einige Beobachter sagen, Peking wolle damit letztlich auch seinen Einfluss in Europa ausbauen.