EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

279 entführte Schülerinnen aus Zamfara sind wieder frei

279 entführte Schülerinnen aus Zamfara sind wieder frei
Copyright Sunday Alamba/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Copyright Sunday Alamba/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Von euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Vier Tage nach ihrer Entführung sind die in Nigeria verschleppten Schülerinnen wieder in Freiheit.

WERBUNG

Vier Tage nach ihrer Entführung sind die in Nigeria entführten Schülerinnen wieder in Freiheit. 279 Mädchen wurden zunächst zum Sitz der Regionalregierung in Gusau im nordwestlichen Bundesstaat Zamfara gebracht. 

Zunächst hatte es geheißen, dass 317 Mädchen verschleppt worden seien. Der Gouverneur des Bundesstaates sagte nun, diese Zahl sei nicht richtig. Ein Sprecher der Regionalregierung gab an, die Zahl der jetzt befreiten Schülerinnen sei geringer, da einige Mädchen bereits zuvor hätten fliehen können. Die Hintergründe der Tat wie auch der Freilassung sind noch unklar.

Der Gouverneur von Zamfara zeigte sich auf Twitter erfreut über die Befreiung

Bewaffnete Angreifer hatten das Internat in Jangabe in Zamfara gestürmt und die Mädchen mit Waffengewalt entfführt. Die Angreifer operierten in zwei Gruppen: eine weitere überfiel einen nahegelegenen Militär-Stützpunkt.

Verbleib zuvor Entführter weiter unklar

Verschleppungen wie diese passieren häufig in Nigeria. Vor gut zwei Wochen war eine Schule in Kagara angegriffen worden, bei der Dutzende Menschen verschleppt worden waren. Über ihr Schicksal herrscht weiter Unklarheit.

Die islamistische Miliz Boko Haram, aber auch Splittergruppen terrorisieren seit Jahren die Bevölkerung in Nordnigeria. Vor knapp zwei Monaten entführte Boko Haram im nördlich gelegenen nigerianischen Bundesstaat Katsina Hunderte Schulkinder, liss sie eine Woche später aber wieder frei. Unklar blieb, ob Lösegeld gezahlt wurde. 

2014 verschleppten Boko-Haram-Kämpfer aus einer Schule in Chibok 276 Mädchen. Die Tat sorgte international für Entsetzen gesorgt und löste eine von Prominenten unterstützte Solidaritätskampagne aus. Trotz diverser Freilassungsaktionen werden weiter viele Mädchen vermisst.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Lynchmord an Studentin wegen "Gotteslästerung" auf Whatsapp

Sechs Tage auf der Flucht: 15 Geiseln in Nigeria sind wieder frei

Kein Fluss kann sie aufhalten: Mit dem Kanu zur Schule