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Budapester Kettenbrücke: Wahrzeichen wird aufgehübscht

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Die Budapester Kettenbrücke (Aufnahme von 2010)
Die Budapester Kettenbrücke (Aufnahme von 2010)   -   Copyright  ATTILA KISBENEDEK/AFP
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Die Kettenbrücke in Budapest wird generalüberholt. Für viele ist dieser Schritt überfällig.

Dávid Borsi, Sprecher des Budapester Verkehrsbetriebs erläutert: „Das Straßenpflaster und die Fahrbahn werden erneuert. Die Stahlplatten benötigen einen Rostschutz."

Über das Ob und Wie des Aufhübschens des Budapester Wahrzeichens gab es lange politischen Streit. Während der Arbeiten, für die Kosten in Höhe von umgerechnet rund 51 Millionen Euro veranschlagt wurden, bleibt die Brücke gesperrt.

Die Kosten: Fünf Milliarden Forint

Die stellvertretende Bürgermeisterin von Budapest Kata Tütto sagt: „Fünf Milliarden Forint werden für den Schutz des Denkmals aufgebracht. Der Kalkstein wird aus einem Steinbruch angeliefert, der eigentlich schon stillgelegt war, die Laternenständer werden mit Spezialwerkzeugen renoviert."

Beliebtes Fotomotiv

Bekannt ist die Brücke auch als Kulisse von Flugschauen und als Kraxelobjekt des US-Schauspielers Will Smith.

Euronews-Reporter Ádám Magyar berichtet: „Die Kettenbrücke ist seit 170 Jahren das Budapester Wahrzeichen. Urlaubsgäste und Neuvermählte lichten sich oft hier auf dem Adam-Clark-Platz ab. Jetzt müssen sie sich zwei Jahre gedulden, aber 2023 wird die Brücke noch schöner als in den vergangenen Jahrzehnten sein.“