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Im Lockdown aufs Land: Büro-Nomaden in Spanien

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Von Carlos Marlasca
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Wenn schon Lockdown und Home-Office, dann doch lieber auf dem Lande. Das sagten sich diese Spanier.

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Alejandro Hernandez ist ein Büronomade. Er hat sich diese ländliche Gegend in Spanien ausgesucht, in Villarrín de Campos im Norden, um von zuhause aus zu arbeiten.

Er sagt: "Es ist ein bisschen wie Urlaub. Ich arbeite 6 bis acht Stunden, dann schaue ich mir die Gegend an."

Andere machen es genauso. Alejandro mietet eine kleines Appartment in einem größeren Anwesen, wo es mehrere Büro-Nomaden gibt. Früher war es ein Bauernhof. Patricia Garcia hatte den Bauernhof schon vor der Pandemie umbauen lassen. Es schwebte ihr vor, Touristen anzuziehen. Sie hat kurz nach Pandemiebeginn ihr Haus an Büronomaden vermietet, als es den Begriff noch gar nicht gab. Sie hofft, ihre Gäste verweilen ein wenig: "Am besten ist es, wenn die Leute länger bleiben, dann nützt es auch unserem Dorf etwas. "

Früher zogen alle aus dem ländlichen Spanien weg, doch seit den Lockdowns sind viele Wohnungen auf dem Lande ausgebucht. Nicht nur Spanier, sondern auch internationale Berufstätige sagten sich, wenn schon Lockdown, dann lieber hier.

Wer auf dem Lande Büronomaden anziehen will, muss bestimmte Bedingungen erfüllen.

Elena Totori vom spanischen Verband für Co-Living und Co-Working meint: "Es muss eine gute Interverbindung geben, und ein Platz, an dem Menschen arbeiten, sich treffen und Konferenzen abhalten können. Und der Anbieter muß sich für die entwicklung des ländlichen Raumes einsetzen."

In Spanien herrscht auf dem Land keine Wohnungsknappheit und die in den Metropolen wird auf diese Weise entspannt.

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