Rama bleibt an der Macht - Basha wittert „Wahlmassaker“

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Der albanische Ministerpräsident beginnt eine dritte Amtszeit. Sein Widersacher Lulzim Basha fährt gegen Rama und die Sozialisten schwere Geschütze auf.

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In Albanien bleiben die Sozialisten an der Macht, Edi Rama beginnt eine dritte Amtszeit als Ministerpräsident. Angaben der Wahlleitung zufolge errangen die Sozialisten bei der Wahl am Sonntag 74 der insgesamt 140 Parlamentssitze. Zweistärkste Kraft ist die Demokratische Partei, die künftig 59 Abgeordnete stellt.

49 Prozent für Rama

Rama, der seit 2013 im Amt ist, sagte, sein Traum sei es, aus Albanien DAS Urlaubsziel auf dem Balkan sowie die Nummer eins in der Region in Energie und Landwirtschaft zu machen.

Für Ramas Sozialisten entschieden sich am Sonntag 49 Prozent der Abstimmungsberechtigten, die Demokratische Partei kam auf 39 Prozent.

EU fordert verbessertes Rechtssystem

Albanien wird bei der Europäischen Union als potenzieller Beitrittskandidat geführt. Um einem EU-Beitritt näherzukommen, erwartet die Europäische Kommission unter anderem ein verbessertes Rechtssystem in dem Land.

Der albanische Staatspräsident Ilir Meta unterstrich in einer Ansprache den reibungslosen Ablauf des Wahlsonntags. „Ich habe dafür gesorgt, dass der 25. April ein ruhiger und friedlicher Tag ohne Gewalt, aber mit großer Beteiligung bei der Ausübung des Wahlrechts war. Obwohl es wie eine unmögliche Herausforderung erschien, bin ich froh, dass der 25. April der Demokratie und der Stabilität in diesem Land dienen kann“, so Meta.

Basha: „Wahlmassaker“

Edi Ramas unterlegener Widersacher Lulzim Basha von der Demokratischen Partei sprach von einem „Wahlmassaker“. Basha wirft den Sozialisten vor, Stimmen gekauft zu haben.

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