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Zyklon-Schäden an Indiens Westküste

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Von su mit dpa
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Zyklon-Schäden an Indiens Westküste
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Der Zyklon Tauktae ist an der Westküste Indiens entlanggezogen und hat laut Medienberichten Menschenleben gekostet und Verwüstungen angerichtet. Mindestens sechs Menschen seien in den Bundesstaaten Karnataka und Kerala gestorben («Indian Express»).

In den beiden Bundesstaaten sowie dem bei Touristen beliebten Goa hatten seit Freitag sintflutartige Regenfälle und starker Wind zu Überschwemmungen und schweren Schäden geführt. Viele Häuser wurden beschädigt oder zerstört und Bäume entwurzelt. Hunderttausende Menschen aus diesen Gebieten und den angrenzenden Bundesstaaten Maharashtra und Gujarat seien in Sicherheit gebracht worden. Entlang

der Küste waren mehr als hundert Rettungsteams des nationalen Katastrophenschutzes im Einsatz.

Laut einer Prognose der indischen Wetterbehörde soll der tropische Wirbelsturm, der sich über dem Arabischen Meer gebildet hatte, am Dienstag an der Küste Gujarats weiter im Norden auf Land treffen. Die Behörde warnte vor Böen mit bis zu 175 Kilometern pro Stunde und schweren Schäden.

In der Region sind verheerende Wirbelstürme nicht ungewöhnlich – veränderte Klimamuster haben sie eher intensiver werden lassen als häufiger. Als Zyklone werden in der Meteorologie die tropischen Wirbelstürme im Indischen Ozean (Golf von Bengalen und Arabisches Meer) und im Südpazifik bezeichnet.

su mit dpa