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Jung und schwanger: Dänemarks AstraZeneca-Impfprogramm für Freiwillige

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Von Euronews
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Louise Bang Andersen ist die erste Freiwillige in dem privaten Impfzentrum.
Louise Bang Andersen ist die erste Freiwillige in dem privaten Impfzentrum.   -   Copyright  -Screenshot- EBU
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Dänemark hatte den Einsatz der Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson gestoppt, aber in einem privaten Impfzentrum können sich die Menschen freiwillig damit impfen lassen.

In Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen hat am Donnerstag ein Impfzentrum eröffnet, in dem sich die Menschen freiwillig mit den Vakzinen von AstraZeneca oder Johnson & Johnson gegen das Coronavirus impfen lassen können.

In vielen anderen Ländern ist das nichts besonderes, dort sind die Impfstoffe weiter im Einsatz. Doch Dänemark hatte die Präparate dieser Hersteller wegen seltener Thrombosen vor gut einem Monat aus dem nationalen Impfprogramm genommen.

Ein Privatunternehmen bietet das Freiwilligenprogramm an. Am ersten Tag kamen 152 Impfwillige.

Jonas Nilsen ist Gründer der Firma Practio: "83 Prozent sind Männer, die meisten wahrscheinlich aus Kopenhagen aber es sind vielleicht auch welche aus anderen Teilen des Landes gekommen."

Aber es sind auch Frauen gekommen, die sich impfen lassen wollen. Louise Bang Andersen ist die erste Freiwillige, die sich impfen lässt: "Ich möchte mich impfen lassen, weil ich ein Baby bekommen will und es wichtig ist geimpft zu sein, ich habe lange genug gewartet."

Sie sei nicht wirklich nervös, sagt Louise Bang Andersen, die ganzen Leute wären sonst nicht gekommen. "Ich habe gestern mit einem Arzt gesprochen und wir waren uns einig, dass für mich Johnson & Johnson besser ist als Astra-Zeneca."

Vor der Impfung muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden, das die Unbedenklichkeit bescheinigt und entweder AstraZeneca oder Johnson & Johnson empfiehlt.

Die Motivationen der Menschen seien ganz unterschiedlich, sagt der Betreiber des privaten Impfzentrums, einige wollen nicht länger warten, wollen schneller reisen oder haben kranke Angehörige.

Ein weiteres Zentrum eröffnet am Freitag in der nördlichen Stadt Aarhus.