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Britische Fans in Porto: So will die Polizei für Ordnung sorgen

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Britische Fans feiern jetzt schon in Porto, dabei steht der Sieger des CL-Finales erst heute Abend fest
Britische Fans feiern jetzt schon in Porto, dabei steht der Sieger des CL-Finales erst heute Abend fest   -   Copyright  Luis Vieira/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Das große Champions-League-Finale zwischen den beiden englischen Spitzenclubs Manchester City und FC Chelsea verwandelt den Austragungsort Porto in eine riesige Fanmeile britischer Fußballbegeisterter - mit großen Herausforderungen für die "Corona-Polizei".

In Portugal gelten wie woanders auch bestimmte Coronaregeln. Für deren Einhaltung wollen die portugiesische und englische Polizei gemeinsam sorgen, erklärte der englische Polizeiinspektor Lysander Strong am Samstag.

Britische Fans daran erinnern, wo sie Alkohol trinken können und wo nicht

"Gemeinsam mit der portugiesischen Polizei werden wir die englischen Fans ermutigen, Masken zu tragen und soziale Distanz zu wahren. Und wir werden sie daran erinnern, wo sie Alkohol trinken können und wo nicht."

Viele Fußballfreunde sind bereits einige Tage vor dem Spiel angekommen, um das Sommerwetter im Süden zu genießen. Zum Teil kam es unter Alkoholeinfluss zu Auseinandersetzungen und Schlägereien unter Fans.

"Was ich den ganzen Tag mache? Na, trinken!", sagt ein Manchester-Anhänger. "Ich habe eine Menge Polizei gesehen, aber niemand kontrolliert, ob die Leute Masken tragen oder nicht", sagt ein portugiesischer Chelsea-Fan. Er sei etwas beunruhigt, meint er. "In 15 Tagen werden wir dann das Ergebnis sehen."

In Großbritannien hat sich nach dem Erfolg der Impfkampagne, sinkenden Infektionszahlen und der Öffnung des öffentlichen Lebens die zuerst in Indien aufgetretene Coronavirus-Variante B.1.617.2 ausgebreitet. Die Zahlen steigen dort jetzt wieder leicht an.

Auch wenn die Vorfreude auf das Spiel auch in Portugal groß ist. In Porto ist man nicht sonderlich erfreut über die Anwesenheit der britischen Fans.

In den vergangenen Tagen war in Portugal die Sorge gewachsen, dass die Fußballgäste das Coronavirus erneut ins Land eingeschleppen könnten.