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Nordamerika: Hunderte Tote wegen extremer Hitzewelle

Von Euronews mit dpa
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Ein Mann wird mit Wasser versorgt
Ein Mann wird mit Wasser versorgt   -   Copyright  Colin Mulvany/AP
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Hitzewelle im Westen Kanadas und der USA. In vielen Regionen stiegen die Temperaturen auf mehr als 46 Grad Celsius. In der Provinz British Columbia sogar auf 49,6 Grad, wie die örtliche Wetterbehörde mitteilte. Das sei ein "Allzeit-Temperaturrekord".

In British Columbia wurden nach Behördenangaben innerhalb von fünf Tagen 486 unerwartete Todesfälle gemeldet, die mit der Hitze in Verbindung gebracht wurden. Diese Zahl werde vermutlich noch steigen. Sie liege 195 Prozent über dem üblichen Durchschnitt eines vergleichbaren Zeitraums.

US-Präsident Joe Biden warnte vor den Folgen des Klimawandels.

Ich möchte anmerken, dass die extreme Hitze, die wir im Westen erleben, nicht nur die Gefahr für Waldbrände erhöht, sondern auch eine Bedrohung für die Menschen ist.
Der Klimawandel führt dazu, dass extreme Hitze auf anhaltende Trockenheit trifft. Wir sehen enorme Waldbrände, die sich sehr schnell ausbreiten und weit über den sonst üblichen Zeitraum hinaus andauern.
Joe Biden
US-Präsident

Laut Meteorologen ist eine Hochdrucklage über dem Nordwesten des Landes für die Hitzewelle verantwortlich. Das Gebiet erstreckt sich von Kalifornien bis hin zur Arktis. Der vom Menschen gemachte Klimawandel würde diese Situation noch verschlimmern, so die Wissenschaftler.

Die Befürchtung ist nun, dass durch die anhaltende trockene Hitze Waldbrände entfacht werden können.