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Portugal verhängt nächtliche Ausgangssperren

Portugal verhängt nächtliche Ausgangssperren
Copyright Armando Franca/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews mit dpa
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Portugal verhängt ab heute wieder eine nächtliche Ausgangssperre. Insgesamt sind 45 Bezirke betroffen, darunter Porto und die Hauptstadt Lissabon.

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Wegen steigender Corona-Infektionszahlen verhängt Portugal ab heute wieder eine nächtliche Ausgangssperre. Laut offiziellen Angaben soll diese Restriktion zwischen 23 und 5 Uhr gelten, insgesamt sind 45 Bezirke betroffen, darunter Porto und die Hauptstadt Lissabon.

Zuvor hatte das Gesundheitsministerium in Lissabon 2449 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das ist der höchste erfasste Wert seit dem 13. Februar. Damals waren 2856 neue Fälle gemeldet worden. Am Donnerstag wurden fünf Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Situation habe sich weiter verschlechtert, sagte Präsidentschaftsministerin Mariana Vieira da Silva.

Konzerte müssen um 22:30 Uhr beendet sein, Fitnessstudios können keine Gruppenkurse anbieten, Sportaktivitäten mit wenig Kontakt sind erlaubt, Sport mit einem hohen Risiko, sich zu infizieren, jedoch nicht. Hochzeiten und Taufen dürfen nur zu 25 Prozent ausgelastet sein. Restaurants, Cafés und Konditoreien müssen unter der Woche um 22:30 Uhr und am Wochenende um 15:30 Uhr schließen. Drinnen dürfen sich nur Gruppen mit maximal vier Personen treffen, draußen mit maximal sechs Personen.
Mariana Vieira da Silva
Portugiesische Präsidentschaftsministerin

Tschechien: Negativtest am Arbeitsplatz

In Tschechien müssen Urlauber bei der Rückkehr einen negativen Coronatest vorweisen - es sei denn, sie sind vollständig geimpft. Die Regierung ist besorgt um die Ausbreitung der Delta-Variante im Land.

"Arbeitnehmer dürfen nicht an den Arbeitsplatz zurückkehren, solange sie kein negatives Testergebnis vorweisen", kündigte Gesundheitsmnister Adam Vojtech an. "In den grünen und orangefarbenen Regionen besteht die Möglichkeit, den Test innerhalb von fünf Tagen zu machen. Bis dahin muss der Arbeitnehmer jedoch eine FFP2-Maske tragen".

Dritte Impfung in Russland

In Russland bieten die Gesundheitsbehörden nun Auffrischungsimpfungen an. Diese gelten für Menschen, die vor mehr als sechs Monaten immunisiert wurde. Die Impfquote im Land war zuletzt gestiegen, nachdem in vielen Arbeitsbranchen eine Impfpflicht eingeführt wurde.

Am Donnerstag wurden 23.543 Neuinfektionen und 672 Todesfälle gemeldet - die höchste Todesrate seit Beginn der Pandemie.

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