Merkel: Wiederaufbau wird noch lange dauern

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Zwei Monate ist das Hochwasser in NRW und Rheinland-Pfalz her. Heute machten sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sich ein Bild von der Lage.

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Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel hat die Hoffnung auf einen schnellen Wiederaufbau in den Hochwassergebieten gebremst. Es werde noch einige Zeit dauern, sagte sie bei einem Besuch in Schalksmühle im Sauerland. Sie sprach dort mit Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, die bei dem Einsatz vor zwei Monaten zwei Kameraden verloren hatten.

Anschließend sah sich die Kanzlerin gemeinsam mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet in Hagen am Rande des Ruhrgebiets eine Brücke an, die beim Hochwasser zerstört worden war und die wieder komplett aufgebaut wurde.

"Dann ein kleiner Hoffnungsschimmer: eine Brücke, die in 14 Tagen schon wieder befahrbar sein wird. Also es passiert etwas, das war auch wichtig; aber natürlich gepaart mit der Mitteilung daß das leider nicht für alle Brücken gilt und nicht für alle Stellen und manches wird noch sehr lange dauern", sagte Merkel.

In der kommenden Woche soll ein Hilfspaket für die Betroffenen von 30 Milliarden Euro verabschiedet werden. Armin Laschet sagte: "Und gemeinsam wollen wir dafür sorgen, das war das erste Versprechen, daß die betroffenen Menschen bald wieder in den eigenen vier Wänden wohnen können. Viele können das bis zum heutigen Tag noch nicht. Und alle Anstrengungen müssen darauf gerichtet sein, daß jeder wieder in sein Haus zurück kann."

Mitte Juli hatte tagelanger starker Regen schwere Überflutungen an Flüssen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verursacht. 180 Menschen kamen dabei ums Leben, 48 davon in Nordrhein-Westfalen.

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