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Alarm an der Zapfsäule: Dieselpreis ist auf Rekordhoch

Zapfsäule in Peine
Zapfsäule in Peine Copyright AFP
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Von Euronews mit DPA /AFP
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1,555 Euro pro Liter Diesel, das liegt knapp über dem bisherigen Rekord von 1,554 Euro pro Liter vom 26. August 2012. Auch Benzin nähert sich dem Höchststand.

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Diesel ist an Tankstellen in Deutschland so teuer wie noch nie. Laut ADAC lag der bundesweite Tagesdurchschnitt am Sonntag bei 1,555 Euro pro Liter - knapp über dem bisherigen Rekord von 1,554 Euro pro Liter vom 26. August 2012.

Auch Benzin nähert sich dem Höchststand. Super der Sorte E10 lag am Sonntag bei 1,667 Euro pro Liter. Damit fehlen nur noch 4,2 Cent zum Rekord von 1,709 Euro am 13. September 2012.

Die Spritpreise steigen seit Monaten. Treiber ist vor allem der nach dem Corona-Einbruch des vergangenen Jahres gestiegene Ölpreis, der am Montag mehrjährige Höchststände erreichte.

Man betrachte den Anstieg der Kraftstoffpreise mit Sorge, sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums auf einer Pressekonferenz. Sie fügte hinzu, dass Maßnahmen geplant sein, um "schnell zu reagieren", sollten die Preise weiter steigen und die Zwei-Euro-Schallgrenze überschreiten.

Frankreich: Diesel kurz vor historischem Höchstrekord

Auch in anderen EU-Ländern, beispielsweise Frankreich haben die Kraftstoffpreise den höchsten Stand seit 10 Jahren erreicht (1 Liter SP 95: 1,6567 Euro, SP 95-E10: 1,6287, Stand Freitag). Bei Diesel bahnt sich beim französischen Nachbarn sogar einen historischen Höchstrekord an (1,5583 am vergangenen Freitag).

Die Bundesregierung hatte am Freitag angekündigt, die Ökostromumlage ab 2022 deutlich senken zu wollen, um die Verbraucher zu entlasten,

Die EEG-Umlage werde damit um fast die Hälfte auf den "niedrigsten Stand seit zehn Jahren" gesenkt, so die Ministerin.

Die seit dem Jahr 2000 erhobene Abgabe finanziert den Ausbau der erneuerbaren Energien und macht einen großen Teil des Strompreises aus.

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