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Coronavirus: 7-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 442,7 - doch was ist los in Köln?

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Von Euronews
Ankunft eines verlegten Corona-Patienten in Kiel
Ankunft eines verlegten Corona-Patienten in Kiel   -   Copyright  Frank Molter/(c) Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

In Deutschland ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen. Laut Robert Koch-Institut liegt die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche nun bei 442,7.

Insgesamt meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 64.510 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Den Angaben zufolge wurden 378 neue Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet.

Nach dem Karneval in Köln

Der Virologe Karl Lauterbach teilt auf Twitter die Information der offenbar auf Karneval und volle Stadien zurückzuführende Lage in Köln. Der SPD-Politiker schreibt: "In Köln waren Karneval und Fussball Teil eines Fiaskos, welches sich jetzt anbahnt. Die Intensivstation der Uniklinik arbeitet am absoluten Limit."

Inzwischen wird angesichts dramatisch steigender Infektionszahlen in Köln, die das Gesundheitsamt komplett überlasten und die Kontakverfolgung nahezu unmöglich machen, über eine Absage des Karnevals im kommenden Jahr nachgedacht.

Der WDR zitiert den Kölner Gesundheitsdezernenten Harald Rau mit den Worten, ihm fehle die Fantasie sich vorzustellen, dass das Kölner Dreigestirn Anfang Januar im vollbesetzten Gürzenich proklamiert werde.

Im Prinzip galt am 11.11.2021 in Köln die 2G-Regel, so dass nur Geimpfte und Genesene an dem fröhlichen Treiben teilnehmen durften. Allerdings gab es auch Zweifel daran, dass es vernünftig ist, wenn in Zeiten hoher Infektionszahlen so viele Menschen ohne Masken eng zusammen feiern und singen.