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Neuer Kanzler Nehammer angelobt: „Ernsthaftigkeit und Respekt“

Österreichs zukünftiger Bundeskanzler Karl Nehammer
Österreichs zukünftiger Bundeskanzler Karl Nehammer Copyright Lisa Leutner/The Associated Press
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Von Euronews
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Österreichs Bundespräsident Alexander von der Bellen hat Bundeskanzler Karl Nehammer und weitere ÖVP-Minister angelobt.

  • Kurzzeit-Kanzler Alexander Schallenberg übergibt in Wien die Amtsgeschäfte an den neuen Regierungschef Karl Nehammer, der zuvor Innenminister war.
  • Der 49-Jährige neue Kanzler war Berufssoldat und hat danach politische Kommunikation studiert. Er gilt als „Parteisoldat", war Berufssoldat und hat danach politische Wissenschaften studiert.
  • Zuvor hatte Österreichs Bundespräsident Alexander von der Bellen den neuen Bundeskanzler Karl Nehammer und weitere ÖVP-Minister bzw. eine neue Staatssekretärin angelobt. Der bislang amtierende Bundeskanzler Alexander Schallenberg wechselt wieder ins Außenministerium.
Mit Bestimmtheit lässt sich sagen, was DIE große Aufgabe ist, die Sie unverzüglich und gemeinsam angehen müssen. (...) Es ist natürlich die entschlossene und gemeinsame Bekämpfung der Pandemie und ihrer Folgen
Alexander Van der Bellen
Bundespräsident
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Bundespräsident Alexander Van der Bellen sagte in seiner Rede anlässlich der Angelobung: „Mit Bestimmtheit lässt sich sagen, was DIE große Aufgabe ist, die Sie unverzüglich und gemeinsam angehen müssen. Und die FFP2-Masken, die Sie heute tragen, sind ja DAS Symbol dafür, das sichtbare Zeichen. Es ist natürlich die entschlossene und gemeinsame Bekämpfung der Pandemie und ihrer Folgen, ihrer sozialen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, menschlichen Folgen.“

Nehammer: „Ernsthaftigkeit und Respekt"

Nehammer betonte: „Ich werde mein Amt als Bundeskanzler mit großer Ernsthaftigkeit und Respekt angehen, denn es gibt unglaublich viel zu tun. Das Coronavirus belastet die Menschen. Und für viele Menschen die Grenze der Zumutbarkeit die vielen Monate hindurch auch schon überschritten.“

Sein Vorgänger Schallenberg sagte, seine Ziele seien es gewesen, nach dem Rücktritt von Sebastian Kurz die Regierung wieder in ruhige Fahrwasser zu bringen und die Substanzarbeit in den Vordergrund zu rücken. Beides sieht der Kurzzeit-Kanzler als gelungen an.

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