Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Einmarsch in die Ukraine? Joe Biden warnt Wladimir Putin vor "Katastrophe"

Access to the comments Kommentare
Von Euronews  mit AP, AFP
euronews_icons_loading
Einmarsch in die Ukraine? Joe Biden warnt Wladimir Putin vor "Katastrophe"
Copyright  Susan Walsh/Associated Press

Angesichts der etwa 100.000 russischen Soldaten in der Nähe der Ukraine warnte US-Präsident Joe Biden Wladimir Putin vor einem "hohen Preis", den Russland für einen möglichen Einmarsch in die Ukraine zahlen müsse. Er sagte auch aber, dass er nicht glaube, dass Putin einen "ausgewachsenen Krieg" wolle.

Joe Biden erklärte: "Wenn sie tatsächlich das tun, wozu sie mit den an der Grenze zusammengezogenen Truppen in der Lage sind, wird es für Russland eine Katastrophe sein, wenn sie in die Ukraine einmarschieren. Unsere Verbündeten und Partner sind bereit, Russland und der russischen Wirtschaft schwere Kosten und erheblichen Schaden zuzufügen."

AP/Satellite image ©2022 Maxar Technologies
Russische Militäranlagen in der Nähe der ukrainischen GrenzeAP/Satellite image ©2022 Maxar Technologies

Satellitenbilder von russischen Militäranlagen in Klimowo und Jelnja an der Grenze zur Ukraine zeigen laut Experten, dass Russland vermehrt Truppen dorthin verlegt hat.

Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte in seiner Europarede dazu auf, sich vorzubereiten UND einen "offenen Dialog" mit Russland zu führen. Er schlug vor: "In den nächsten Wochen müssen wir zu einen neuen Sicherheits- und Stabilitätspakt ausarbeiten unter Europäern - bevor wir ihn mit unseren Verbündeten innerhalb der NATO unterbreiten und dann in Verhandlungen mit Russland eintreten."

Scholz: "Schweigen ist keine Option"

Der deutsche Kanzler Olaf Scholz hält "nach Jahren wachsender Spannungen Schweigen für keine vernünftige Option". Der SPD-Politiker äußerte sich auch auf Englisch und meinte: "Deshalb sprechen wir mit Moskau in unterschiedlichen Formaten über unser Bekenntnis zur territorialen Integrität der Ukraine und über einen zentralen Grundsatz unserer gemeinsamen europäischen Friedensordnung, dass Grenzen nicht mit Gewalt verschoben werden dürfen."

Zur Unterstützung der Ukraine sind in Kiew die ersten britischen Waffenlieferungen eingetroffen - diese dürften für weiteren Unmut in Moskau sorgen.