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Whatsapp des Heidelberger Amokläufers: "Jetzt müssen Leute bestraft werden"

Polizisten am Tatort in Heidelberg
Polizisten am Tatort in Heidelberg Copyright DANIEL ROLAND/AFP
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Von Andrea Büring mit dpa
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Nach dem Amoklauf in der Heidelberger Uiversität ermittelt die Polizei unter Hochdruck. Sie beschäftigt die Frage, warum sich der 18-jährige Täter Waffen Munition aus dem Ausland beschaffen konnte.

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Nach dem Amoklauf an der Heidelberger Universität durchleuchtet die Polizei das Umfeld des Täters. Unmittelbar vor der Tat soll der 18-jährige seinem Vater in einer Whatsapp-Nachricht geschrieben haben, dass - so wörtlich "jetzt Leute bestraft werden müssen". 

Das geht aus Informationen der Mannheimer Polizei hervor. Diese geht davon aus, dass der Mann ein viel größeres Blutbad plante. Der Deutsche mit Wohnsitz in Mannheim hatte neben den Kaufbelegen für zwei Waffen mehr als 100 Schuss Munition in einem Rucksack bei sich.

Wie der frühere Student ohne Waffenbesitzkarte im Ausland eine Schrotflinte und Munition kaufen konnte, beschäftigt die Polizei ebenfalls. Um die Ermittlungen jedoch nicht zu gefährden, nannte sie das Herkunftsland der Waffen nicht.

Der 18-Jährige war der Polizei weder bekannt und noch vorbestraft, was diese angesichts des Amoklaufs als ungewöhnlich einstuft.

An diesem Montag war der Täter in einen Hörsaal der medizinischen Fakultät gestürmt und hatte während einer Vorlesung eine junge Stundentin in den Kopf geschossen, die wenige Stunden später an den Folgen ihrer schweren Verletzungen verstarb. Drei Menschen wurden verletzt. Der Täter floh und nahm sich vor dem Gebäude das Leben.

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