"Freiheits-Konvoi": Schaffen es Impfgegner doch, Paris zu blockieren?

Proteste des Freiheits-Konvoi in Straßburg
Proteste des Freiheits-Konvoi in Straßburg Copyright Jean-Francois Badias/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
Von Euronews mit AFP, AP
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Mitten im Wahlkampf vor der Präsidentschaftswahl will "Noch-nicht-Kandidat" Macron Unruhen wie bei den Protesten der Gelbwesten vermeiden.

Der Streit über den sogenannten "Freiheits-Konvoi" in Frankreich geht weiter. Aus vielen verschiedenen Regionen rücken die Gegnerinnen und Gegner der Corona-Maßnahmen auf die Hauptstadt vor.

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Eigentlich haben die Behörden die Proteste in Paris verboten. Andererseits fürchtet die Regierung von Emmanuel Macron vor den Präsidentschaftswahlen im April Unruhen wie bei den Protesten der Gelbwesten 2018. 

Freiheits-Konvoi wie bei den Gelbwesten?

Im "Freiheits-Konvoi", der nach dem Vorbild der Proteste in Kanada entstanden ist, machen viele ihrem Unmut gegen die Regierenden Luft - wie bei den Gelbwesten-Protesten. Die Regierung hatte wegen der stark gestiegenen Energiepreise Menschen mit niedrigem Einkommen eine einmalige Prämie von 100 Euro gezahlt, doch diese hat Unzufriedene, die den Verlust der Kaufkraft beklagen, kaum besänftigt.

Wer Straßen blockiert, dem drohen Geldstrafen bis zu 4.500 Euro oder ein Führerscheinentzug bis zu drei Jahren.

Vorsichtige Rückkehr zur Normalität in Italien

Die Infektionszahlen in Frankreich gehen zurück - ebenso wie in Italien, wo die Regierung die Maskenpflicht im Freien aufgehoben hat. Gesundheitsminister Roberto Sperata spricht von einer vorsichtigen Rückkehr zur NormalitätIn den vergangenen 24 Stunden sind in Italien 325 weitere Menschen an Covid-19 verstorben, In Innenräumen sollen die Masken frühestens am 31. März wegfallen.

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