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Julian Assange darf laut Gerichtsurteil an USA ausgeliefert werden

Poster für Julian Assange
Poster für Julian Assange Copyright Victoria Jones/AP
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Von Euronews
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Der WikiLeaks-Gründer Julian Assange kann gegen die Entscheidung des britischen Gerichts Berufung einlegen.

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Ein Gericht in London hat entschieden, dass Julian Assange an die USA ausgeliefert werden darf. Dort soll dem Australier wegen der Veröffentlichung hunderttausender geheimer Dokumente zu den Kriegen im Irak und in Afghanistan der Prozess gemacht werden. Ihm droht in den USA eine lebenslange Haftstrafe.

Vor sechs Jahren hatte Assange die ecuadorianische Botschaft in London verlassen, in der er jahrelang gelebt hatte (zunächst auch auf der Flucht vor einer Auslieferung nach Schweden). Seitdem sitzt der Australier im Gefängnis und galt zeitweise als selbstmordgefährdet.

In Ecuadors Botschaft in Großbritannien lernte Julian Assange auch seine Lebensgefährtin und Rechtsberaterin Stella Moris kennen. Die beiden haben zwei kleine Söhne, deren Existenz Moris später publik machte. Ende März 2022 haben Moris und Assange im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in London geheiratet.

Im Januar hatte der 50-Jährige die erste Phase des Berufungsverfahrens gegen seine Auslieferung an die Vereinigten Staaten zunächst gewonnen.

Der WikiLeaks-Gründer Julian Assange kann gegen die Entscheidung des britischen Gerichts Berufung einlegen.

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