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42 Menschen wurden am Internationalen Jerusalemtag verletzt

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Von Katharina Sturm
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Gelände der al-Aqsa Moschee in Jerusalem
Gelände der al-Aqsa Moschee in Jerusalem   -   Copyright  Mahmoud Illean/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Am Internationalen Jerusalemtag 'Al-Quds' haben Hunderte Palästinenser gegen die israelische Besetzung von Ostjerusalem protestiert. Am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan wird der Internationale Jerusalemtag gefeiert. Muslime leisten an diesem Tag Widerstand gegen die Besetzung von Ostjerusalem durch Israelis. Dabei handelt es sich vor allem um das Gebiet um die al-Aqsa Moschee herum. Die auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt prangernde Moschee, ist die drittwichtigste Moschee des Islams, nach der al-Harām-Moschee mit dem zentralen Heiligtum der Kaaba in Mekka und der Prophetenmoschee mit dem Grab des islamischen Propheten Mohammed in Medina.

Bei Zusammenstößen von israelischen Sicherheitskräften auf dem Gelände der Al-Aqsa Moschee gab es 42 Verletzte. 22 der Verletzten wurden in das lokale Krankenhaus gebracht. Laut Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds gibt es darunter keine Schwerverletzten. "Randalierer" hätten "Steine geworfen", was die israelische Polizei dazu veranlasst habe, das Gelände der Moschee zu betreten und "Mittel zur Auflösung der Menge" einzusetzen, so die Ordnungskräfte in einer Erklärung. Die israelischen Streitkräfte feuerte anschließend Gummigeschosse und Tränengasgranaten ab, wie andere Augenzeugen berichteten.

In den vergangenen zwei Wochen wurden vor Ort insgesamt mehr als 250 Palästinenser bei gewaltsamen Auseinandersetzungen verletzt.

Die Clashes sorgen bei Vielen für Angst vor einer weiteren Eskalation zwischen Israelis und Palästinensern. Seit Ende März ist auch die Gewalt im Westjordanland wieder eskaliert.

Beim Nahost-Friedensprozess gibt es kaum Hoffnung auf diplomatische Fortschritte, seit Israels Regierung den Bau weiterer Siedlungen im Palästinensergebiet der Westbank beschlossen hat.