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Frankreichs Innenminister verurteilt Gewalt nach Mai-Demonstrationen

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Von Euronews  mit AFP
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Brennende Barrikade während der Mai-Demonstrationen in Paris, 01.05.2022
Brennende Barrikade während der Mai-Demonstrationen in Paris, 01.05.2022   -   Copyright  -/AFP or licensors

Nach den Krawallen bei Mai-Demonstrationen in Paris hat Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin die Gewalt verurteilt. 

Bei der Kundgebung war es zu Ausschreitungen gekommen, Schaufenster von Banken, Immobiliengeschäften und Versicherungen gingen zu Bruch. Die Polizei ging mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Demonstrant:innen vor, landesweit wurden vierundfünfzig Menschen festgenommen.

In einem Tweet bezeichnete Darmanin die gewaltbereiten Demonstrant:innen, die mit der Polizei zusammenstießen, als "Randalierer". Er lobte den Einsatz der Beamten, die er als "Garanten der Demonstrationsfreiheit und der öffentlichen Ordnung" bezeichnete.

Die Gewerkschaften hatten in zahlreichen französischen Städten zu Kundgebungen aufgerufen, um gegen steigende Lebenshaltungskosten und die Pläne der Regierung, das Rentenalter von 62 auf 65 Jahre anzuheben, vorzugehen. 

Die 250 angemeldeten Demonstrationen verliefen weitestgehend friedlich. Zehntausende Menschen sollen an den landesweiten Demonstrationen teilgenommen haben.