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Waffen für die Ukraine: Deutschland und Niederlande liefern Panzerhaubitzen

Die Panzerhaubitze 2000 am Bundeswehrstandort in Munster.
Die Panzerhaubitze 2000 am Bundeswehrstandort in Munster. Copyright Martin Meissner/ Associated Press
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Von euronews
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Um den "mutigen" Kampf des Landes zu unterstützen, liefern die Partner weitere schwere Artillerie, so die deutsche Verteidigungsministerin.

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Schwere Artillerie mit einer Kanone, die je nach Munition 30 bis 40 Kilometer weit schießen kann und es der Besatzung erlaubt, bis zu sechs Granaten so abzufeuern, dass diese gleichzeitig eingeschlagen: Die Panzerhaubitze 2000 ist laut Bundeswehr eines der modernsten Artilleriegeschütze weltweit und soll jetzt von Deutschland an die Ukraine geliefert werden. Das gab Verteidigungsministerin Christine Lambrecht bei einem Besuch in der Slowakei bekannt. 

Deutschland stehe solidarisch an der Seite des Landes, das so mutig und erfolgreich kämpfe, so Lambrecht. Man habe sich gemeinsam mit den Niederlanden für die Lieferung der Panzerhaubitzen entschieden, aus Solidarität mit der Ukraine und um den "mutigen Kampf" des Landes zu unterstützen. Zudem sollen ukrainische Soldat:innen ab der kommenden Woche in den Deutschland an den Geräten ausgebildet werden.

Die Niederlande liefern zwölf Panzerhaubitzen, Deutschland sieben. Lambrecht besuchte gemeinsam mit ihrer niederländischen Kollegin Kajsa Ollongren den slowakischen Militärflughafen Sliac, wo beide Länder mit Truppen und dem Flugabwehrsystem Patriot die Nato-Ostflanke unterstützen. 

Weitere Länder liefern Panzerhaubitzen

Auch Länder wie die USA, Kanada und Frankreich haben in den vergangenen Wochen Lieferungen von Haubitzen angekündigt und trainieren ukrainische SoldatInnen laut eigenen Angaben auch daran.

Die deutschen Haubitzen sollen laut Verteidigungsministerium aus einer laufenden Instandsetzung kommen und damit der Bundeswehr nicht unmittelbar fehlen. In Militärkreisen gab es auch Bedenken gegen die Lieferung der Systeme an die Ukraine, da die eigene Kampffähigkeit so eingeschränkt werde. Ein Argument für die Lieferung war, dass erfolgreiche Kämpfe in der Ukraine verhinderten, dass Russland auch Nato-Territorium angreife.

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