Serbischer Präsident Vučić tritt zweite Amtszeit an: Spagatpolitik zwischen Brüssel und Moskau

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić Copyright AP Photo/Marko Drobnjakovic
Von euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

In seiner Rede versicherte Vučić, dass Serbien unter seiner Führung weiterhin eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union anstrebe.

WERBUNG

Aleksandar Vučić hat im serbischen Parlament den Eid für seine zweite Amtszeit als Staatspräsident geleistet. In seiner Rede versicherte Vučić, dass Serbien unter seiner Führung weiterhin eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union anstrebe. Andererseits will Serbien weiterhin Gas aus Russland beziehen, was in Brüssel nicht gut ankommt.

In Serbien bleibt alles beim Alten: Vucic wiedergewählt

„Wir werden mit neuen Sanktionen umgehen müssen, die uns schädigen könnten. Wir werden unsere europäischen Partner um Hilfe bitten. Aber das ist eine Frage an sie”, so Vučić.

Serbiens Energieversorgung hängt stark von den russischen Lieferungen ab, gerade erst wurde ein Abkommen für drei Jahre verlängert. Belgrad hat den Einmarsch Russlands in die Ukraine zwar verurteilt, beteiligt sich aber nicht an Sanktionen gegen Moskau.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Schluss mit dem Kabelsalat - ab Herbst 2024 nur noch eine einheitliche Ladebuchse in der EU

Serbien: Flüchtlinge aus Russland möchten in die EU

Euro statt Dinar: In Nordkosovo demonstrieren Tausende gegen neue Währung