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Frankreich holt 35 Kinder und 16 Frauen aus syrischen Gefangenenlagern heim

Lager in Hasakeh, in dem Familien von IS-Anhängern untergebracht sind
Lager in Hasakeh, in dem Familien von IS-Anhängern untergebracht sind Copyright Baderkhan Ahmad/Copyright 2021The Associated Press. All right reserved
Copyright Baderkhan Ahmad/Copyright 2021The Associated Press. All right reserved
Von euronews
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Unter den Rückgeführten befindet sich auch eine der bekanntesten französischen Dschihadistinnen, die 37-jährige Émilie K.

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Frankreich hat 51 Landsleute aus Gefangenenlagern im Nordosten Syriens in ihr Heimatland zurückgeholt. Es handelt sich um 35 Kinder und 16 Frauen.

„Die Minderjährigen wurden in die Obhut des Jugendamtes und die Mütter den zuständigen juristischen Stellen übergeben worden", heißt es in einer Mitteilung des französischen Außenministeriums.

Veränderte Haltung der Regierung

Diese Rückführung nach Frankreich ist die zahlenmäßig größte seit der Zerschlagung der Miliz Islamischer Staat. Albert Daguet, Mitglied eines Vereins, der sich für die Rechte der in Syrien Inhaftierten einsetzt, sagt:

„Für uns ist das ein erster Sieg. Die französische Regierung ändert damit ihre Haltung um 180 Grad. Zum ersten Mal seit drei Jahren werden Frauen zusammen mit ihren Kindern zurückgeholt, bisher war das unmöglich. Der französische Staat hatte bisher eine kompromisslose Haltung. Die Veränderung wissen wir zu schätzen."

Nicht unter den rückgeführten Personen befinden sich seine Tochter und deren Sohn. „Ich habe einen Enkel. Obwohl ich vier Kinder habe, ist es der einzige Enkel. Er ist fast dreieinhalb Jahre alt, und ich habe ihn noch nie umarmen oder auf dem Arm halten können. Das ist ein Alptraum. Man sah da einfach kein Ende. Jetzt ist am Ende des Tunnels ein Licht entzündet worden“, sagt Daquet.

Émilie K. soll zu Anschlägen aufgerufen haben

Eine der bekanntesten französischen Dschihadistinnen, die 37-jährige Émilie K., wurde im Rahmen der jetzigen Aktion nach Frankreich zurückgeholt. Ihr wird vorgeworfen, zu Anschlägen in der westlichen Welt aufgerufen und für die Miliz Islamischer Staat Personen angeworben zu haben. Sie selbst ging 2012 nach Syrien. Gegen Émilie K. liegt ein Haftbefehl vor.

Vor der jetzigen Heimkehr waren insgesamt bereits 126 Personen aus syrischen Gefängnissen nach Frankreich ausgeflogen worden.

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