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Putin lobt seine Wirtschaftspolitik als "frei von Egoismus"

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Von Euronews  mit dpa
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Samarkand
Samarkand   -   Copyright  AP/Uzbekistan Foreign Ministry

Beim Gipfel der sogenannten Shanghai-Gruppe im usbekischen Samarkand hat der russische Präsident Wladimir Putin die anderen Teilnehmer aufgefordert, ihn gegen die Sanktionen des Westens zu unterstützen. Er warf dem Westen wirtschaftlichen Egoismus vor. Russland sei frei davon.

Er sagte: "Unsere Politik ist frei von Egoismus. Wir hoffen, dass andere Teilnehmer hier ihre wirtschaftlichen Zusammenarbeit und ihre Politik auf den gleichen Prinzipien aufbauen. Dann werden sie aufhören, die Instrumente des Protektionismus, der illegalen Sanktionen und des wirtschaftlichen Egoismus für ihre eigenen Zwecke einzusetzen.“

Erstmals seit drei Jahren fand der Gipfel wieder in Anwesenheit der Staats- und Regierungschefs statt. Wegen der Pandemie hatten sie zuletzt nur virtuell konferiert. Auf dem Gipfel wurde der Iran aufgenommen, der bisher nur Beobachterstatus hatte.

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat die Mitglieder der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) zu einer Vertiefung ihrer Kooperation aufgerufen. In einer Rede am zweiten Tag des Gipfels der Gruppe im usbekischen Samarkand forderte der Präsident am Freitag die Länder auch auf, "ihre jeweiligen Kerninteressen und gewählten Entwicklungspfade zu respektieren".

Xi Jinping sprach sich für das Prinzip der Gleichbehandlung aus: "Die Großen dürfen nicht die Kleinen schikanieren, die Starken nicht die Schwachen!, wurde der Präsident in Chinas Staatsmedien zitiert. Die Welt sei heute alles andere als friedlich. Das Ringen zwischen Einheit und Spaltung, Zusammenarbeit und Konfrontation werde stärker.

Xi Jinping warb auch für seine Infrastruktur-Initiative zum Aufbau einer "neuen Seidenstraße".

Auch sollte die SCO-Organisation ausgebaut und verbessert werden, während immer mehr Länder beitreten wollten, sagte Xi Jinping in seiner Rede. Der 2001 zunächst mit dem Blick auf den Kampf gegen Terrorismus gegründeten Gruppe gehören heute China, Russland, Indien, Pakistan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan an.

Erstmals seit drei Jahren fand der Gipfel wieder in Anwesenheit der Staats- und Regierungschefs statt. Wegen der Pandemie hatten sie zuletzt nur virtuell konferiert. Auf dem Gipfel wird auch der Iran aufgenommen, der bisher Beobachter war. Auch wird über die Aufnahme von Belarus beraten, das wie die Mongolei noch Beobachterstatus hat.

Als Partner eingestuft sind Armenien, Aserbaidschan, Kambodscha, Nepal, Sri Lanka und die Türkei.