Unterstützung für die Ukraine: Mehr Waffen und ein weiteres Sanktionspaket

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Von Nial O'Reilly
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj   -   Copyright  Efrem Lukatsky/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.

Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, ist in der Ukraine, um weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine zu besprechen. Schwere Panzer stehen schon lange auf der Wunschliste, der Druck auf Deutschland wächst, den Leo 2 freizugeben. Viele Verbündete haben angekündigt, ihre militärische Unterstützung zu verstärken, nur Langstreckenwaffen sind ausgeschlossen. 

An der Sanktionsfront gehe es voran, so Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates :

"Sicher wird ein zehntes Sanktionspaket nötig sein, und um das voranzubringen, müssen wir sehen, in welchen zusätzlichen Sektoren."

US Verteidigungsminister Lloyd Austin besucht den "Neuen" in Berlin

Nur wenige Stunden nach seinem Amtsantritt hat der neue deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius seinen amerikanischen Amtskollegen Lloyd Austin empfangen. 

Der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius übte sich in der Kunst, wenig zu sagen: 

"Die bisher an die Ukraine gelieferten deutschen Waffensysteme haben sich bewährt, Haubitzen, Gepard oder das hochmoderne Flugabwehrsystem Iris. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir die Ukraine weiterhin in ihrem Kampf für Freiheit, territoriale Unabhängigkeit und Souveränität unterstützen."

Schweden, Dänemark und Estland liefern

Die schwedische Regierung wird das Artilleriesystem Archer schicken, die estnische Regierung hat Haubitzen, Granatwerfer und Munition zugesagt. Auch Dänemark hat ein neues Militärpaket mit schweren Waffen genehmigt. Ende der Woche wird das erste Treffen der Kontaktgruppe für Verteidigungsfragen auf der Ramstein Air Base stattfinden.

Kreml warnt vor Eskalation durch westliche Waffen

Waffen, die Angriffe auf russischen Boden ermöglichen würden, könnten den Krieg auf eine "neue Ebene" heben, so Kreml-Sprecher Dmitri Peskow Selbst eine Diskussion darüber sei äußerst gefährlich.