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Mexiko verstaatlicht Lithium-Produktion

Präsident Andres Manuel Lopez Obrador bei der Unterzeichnung des Dekrets
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Von Euronews
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Mit der Verstaatlichung soll verhindert werden, dass andere Länder wie Russland, China oder die Vereinigten Staaten mexikanische Reserven ausbeuten.

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Der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador hat ein Dekret zur Verstaatlichung des in Mexiko geförderten Lithiums unterzeichnet.

Damit darf die für den Bau von Elektroautos wichtigen Ressource ausschließlich von staatlichen Stellen gefördert und verkauft werden. Mit der Verstaatlichung soll verhindert werden, dass andere Länder wie Russland, China oder die Vereinigten Staaten mexikanische Reserven ausbeuten.

Erst im vergangenen August hat die mexikanische Regierung einen Staatskonzern zur Förderung und Vermarktung des Leichtmetalls gegründet: Litio para México (Lithium für Mexiko). Der Konzern - kurz LitioMx genannt - oll unabhängig vom Energieministerium operieren und wird nun seine Arbeit aufnehmen.

Im April wurde das Bergbaugesetz in Mexiko reformiert, damit nur noch der Staat Lithiumvorkommen erforschen, abbauen und verkaufen kann. Noch wird in Mexiko kein Lithium gefördert, obwohl bereits eine Reihe von Konzessionen vergeben wurden. Diese Verträge sollen nun überprüft werden.

Lithium wird unter anderem beim Bau von Elektrofahrzeugen benötigt. Die Ionen aus den Salzen des Alkalimetalls sind unerlässlich für den Transport der elektrischen Ladung in den meisten modernen Hochleistungsakkus. In den kommenden 35 Jahren könnte sich laut einer Marktstudie die Nachfrage nach Lithium verfünffachen.

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