"Keine Angst vor Rio Tinto": Serbien gibt Pläne für Lithium-Mine nach Protesten auf

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Copyright Darko Vojinovic/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Euronews mit AP, AFP
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Serbiens Regierungschefin erklärte, die Forderungen der Protestierenden würden erfüllt.

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Serbiens Regierung hat ihre Pläne, zusammen mit dem Bergbau-Unternehmen Rio Tinto eine Lithium-Mine errichten zu wollen, aufgegeben.

Ministerpräsidentin Ana Brnabic erklärte in Belgrad: "Wir haben die Forderungen der Umweltschutz-Proteste erfüllt und die Zusammenarbeit mit Rio Tinto beendet. Alles wurde eingestellt. Es ist vorbei. "

Weiter sagte sid: "Wir haben keine Angst vor Rio Tinto. Wir sind für die Menschen hier und für unser Land da. Das ist die entgültige Entscheidung der serbischen Regierung."

Die Protestierenden fürchteten durch Umweltschäden durch den Abbau von Lithium, eines Metalls, das vor allem für die Herstellung von Batterien für Elektroautos gebraucht wird.

Der britisch-australische Konzern Rio Tinto ist das größte Bergbau-Unternehmen der Welt. Bei den Protesten wurden auch Plakate mit einem Rückreise-Ticket für Rio Tinto nach Australien gezeigt.

Besonders im Internet wurde die Theorie vertreten, dass auch die Abschiebung von Novak Djokovic mit dessen Unterstützung der Umwelt-Proteste zusammenhänge.

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