Aus für zwei Pkw-Modelle - Kahlschlag auch bei Ford in Spanien

Das Ford-Werk in Köln (Archivfoto)
Das Ford-Werk in Köln (Archivfoto) Copyright Martin Meissner/AP
Von Euronews mit AP, dpa
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Ford setzt den Stellenabbau in Europa fort: Nach Deutschland und Großbritannien wurde auch ein Sparprogramm für das Werk nahe der südspanischen Stadt Valencia beschlossen.

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Nach dem angekündigten Abbau von über 3 000 Arbeitsplätzen in Deutschland und Großbritannien will der US-Autobauer Ford auch in Spanien Stellen streichen. Hintergrund ist laut Ford die Einstellung der Produktion der Modelle S-Max und Galaxy in seinem Werk südlich von Valencia im April. Mehr als tausend der 5 800 Mitarbeitenden soll gekündigt werden.

Das Unternehmen verhandelt nach eigenen Angaben mit spanischen Gewerkschaften, um den Stellenabbau möglichst sozialverträglich zu organisieren. Ab dem Jahr 2030 will Ford in der EU nur noch Elektroautos verkaufen.

Erst vor vier Jahren hatte Ford ein Sanierungsprogramm mit Tausenden Stellenstreichungen durchgeführt. Auch das Aus für das Ford-Werk Saarlouis im Jahr 2025 ist bereits beschlossene Sache

Bis Ende 2025 sollen zudem in Köln und Aachen 2 300 Stellen aus Kostengründen wegfallen. Immerhin bekannte sich das Unternehmen trotzdem zum Standort Köln. Dort hat Ford aktuell rund 14 000 Beschäftigte und in einem Aachener Forschungszentrum 200 Mitarbeitende. Besonders die Produktentwicklung ist stark betroffen, dort sollen 1 700 Stellen wegfallen und damit fast die Hälfte der dortigen Jobs. Der Rest wird in der Verwaltung eingespart.

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