Ausfuhr ukrainischen Getreides: Abkommen verlängert - oder doch nicht?

Frachtschiff im Hafen von Odessa
Frachtschiff im Hafen von Odessa Copyright David Goldman/Copyright 2022 The AP. All rights reserved.
Copyright David Goldman/Copyright 2022 The AP. All rights reserved.
Von euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Gegenteilige Meldungen über die Verlängerung des Getreideabkommens zur Ausfuhr ukrainischer Waren über das Schwarze Meer. Russland meldet die Verlängerung, die Türkei sagt, es werde noch verhandelt.

WERBUNG

Das Abkommen zur Verschiffung von Getreide über drei ukrainische Schwarzmeerhäfen ist um 60 Tage verlängert worden. Das gab der stellvertretende russische Außenminister Alexander Gruschko bekannt.

17,8 Millionen Tonnen verschifft

Aus dem türkischen Verteidigungsministerium hieß es, die Gespräche über die Verlängerung seien noch nicht abgeschlossen. Die Ukraine fordert eine Weiterführung um mindestens 120 Tage.

Zwischen August und Mitte Januar wurden dank der Vereinbarung den Vereinten Nationen zufolge 17,8 Millionen Tonnen Getreide und andere Nahrungsmittel in 43 Länder verschifft.

Geschlossen wurde das Abkommen von Russland und der Ukraine im Beisein und durch Vermittlung der Türkei und der Vereinten Nationen ursprünglich am 22. Juli. Noch nicht geregelt ist eine mögliche Verschiffung russischer Nahrungs- und Düngemittel. Moskau fordert eine vollständige Aufhebung aller Ausfuhrbeschränkungen.

Die Ukraine besitzt vor allem bei Weizen, Mais, Gerste und Sonnenblumen einen großen Anteil an der weltweiten Erzeugung. Aufgrund des Krieges waren in mehreren Ländern Lieferengpässe aufgetreten, die die Gefahr von Hungersnöten verstärkten.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Russland will nicht an Friedensgesprächen zur Ukraine in der Schweiz teilnehmen

Weiterer Friedensgipfel: Bern und Kiew wollen Ukraine-Unterstützer ins Boot holen

G7: Borrell warnt vor regionalem Krieg im Nahen Osten