Krisenland Sri Lanka: IWF gewährt Darlehen

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Das wirtschaftliche angeschlagene Sri Lanka erhält vom Internationalen Währungsfonds ein Darlehen in Höhe von rund 2,8 Milliarden Euro.

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Der Internationale Währungsfonds greift dem verschuldeten Sri Lanka unter die Arme. Der vor der Südküste Indiens gelegene Inselstaat erhält vom IWF ein Darlehen in Höhe von umgerechnet rund 2,8 Milliarden Euro. Damit soll in den kommenden vier Jahren die Wirtschaft belebt werden. Der erste Teilbetrag wurde bereits ausgezahlt, die IWF-Hilfe ist an Bedingungen wie eine Steuerreform geknüpft.

Bevölkerung leidet unter wirtschaftlicher Lage

Die wirtschaftliche Lage in Sri Lanka wirkt sich nachteilig auf die Bevölkerung aus, die unter anderem mit deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten zu kämpfen hat. Lebensmittel sind deutlich teurer geworden, zeitweise bestand erheblicher Mangel an Treibstoff und Arzneimitteln.

Seit Juli 2022 ist Ranil Wickremesinghe Staatspräsident. Sein Vorgänger Gotabaya Rajapaksa hatte aufgrund von Protesten das Land fluchtartig verlassen und von Singapur aus seinen Rücktritt eingereicht. Kurz darauf verhängte der damals noch geschäftsführende Präsident Wickremesinghe den Ausnahmezustand.

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