USA schicken atomgetriebenes U-Boot mit Marschflugkörpern in die Straße von Hormus

U-Boot USS Florida
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Von Euronews mit AP
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Das U-Boot der sogenannten Ohio-Klasse passierte am Freitag den Suez-Kanal in Richtung Rotes Meer. Einsatzort ist nach Angaben eines Navy-Sprechers die Straße von Hormus, um die dort patrouillierende 5. US-Flotte zu unterstützen.

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Die US-Marine hat die USS Florida, ein atomgetriebenes U-Boot, das bis zu 154 Tomahawk-Marschflugkörper tragen kann, in den Nahen Osten verlegt.

Das U-Boot der sogenannten Ohio-Klasse passierte am Freitag den Suez-Kanal in Richtung Rotes Meer. Einsatzort ist nach Angaben eines Navy-Sprechers die Straße von Hormus, um die dort patrouillierende 5. US-Flotte zu unterstützen.

USA wollen Position in der Region stärken

Die Verlegung des U-Boots erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen zwischen den USA und dem Iran und ist Teil einer umfassenderen Initiative Washingtons, seine Positionen in der Region zu stärken, um vom Iran unterstützte Kräfte von Angriffen auf die USA und ihre Verbündeten abzuhalten.

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich seit dem Amtsantritt der Trump-Regierung verschärft. Neben der Annäherung an Moskau versucht das Regime Teheran auch, seine Beziehungen zu China zu verbessern. Auch zu dem rivalisierenden Golfstaat Saudi-Arabien gab es eine Annäherung unter der Schirmherrschaft Chinas.

Teheran versucht Annäherung an Moskau, Peking und Saudi-Arabien

Die Außenminister Hussein Amirabdollahian und Faisal bin Farhan kamen am vergangenen Donnerstag in Peking zusammen - die erste solche Begegnung seit mehr als sieben Jahren. China hatte hinter den Kulissen seit Monaten einen Neubeginn vermittelt. 

Das sunnitische Saudi-Arabien und der mehrheitlich schiitische Iran unterhielten in den vergangenen Jahren keine diplomatischen Beziehungen. Beide Länder ringen in der Region um politischen und militärischen Einfluss.

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