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Expedition zur "Titanic": U-Boot mit Touristen wird im Atlantik vermisst

Archivphoto vom Wrack der Titanic
Archivphoto vom Wrack der Titanic Copyright AP/Institute for Exploration, Center for Archaeological Oceanograph
Copyright AP/Institute for Exploration, Center for Archaeological Oceanograph
Von Euronews mit DPA
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Das vermisste U-Boot soll der Firma OceanGate Expeditions gehören, die regelmäßig Tauchgänge für Touristen zur "Titanic" anbietet.

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Ein Tauchboot, mit dem Touristen das Wrack der Titanic besichtigen können, wird im Atlantik vermisst. Eine Such- und Rettungsaktion wurde ausgelöst wie die Küstenwache in der US-Stadt Boston mitteilte.

Wie viele Personen sich zum Zeitpunkt des Verschwindens an Bord befanden, war zunächst unklar. Ein Sprecher der Küstenwache bestätigte der britischen Zeitung Guardian gegenüber, dass "ein kleines U-Boot mit fünf Personen an Bord in der Nähe des Wracks der Titanic verschwunden" sei. 

Das vermisste U-Boot soll der Firma OceanGate Expeditions gehören, die regelmäßig Tauchgänge für Touristen zur "Titanic" anbietet.

Demnach dauern die Touren insgesamt acht Tage und kosten 250 000 US-Dollar (229 000 Euro) pro Person. Das Unternehmen bewirbt die Fahrten mit dem Kohlefaser-Tauchboot laut BBC als Chance, "aus dem Alltag herauszutreten und etwas wirklich Außergewöhnliches zu entdecken".

Laut der Website des Unternehmens hatte Oceangate für den 12. bis 20. Juni eine achttägige Expedition mit sieben Übernachtungen zu dem Wrack geplant. Maximal sechs Besucher sollten von St. John's, in Neufundland, Kanada, aufbrechen und dorthin wieder zurückkehren.

Ein wohlhabender britischer Unternehmer, von dem bekannt war, dass er an der jüngsten Expedition teilnehmen würde, schrieb in den sozialen Medien, dass dies aufgrund des schlimmsten Winters in Neufundland seit Jahrzehnten voraussichtlich die einzige bemannte Fahrt zum Wrack in diesem Jahr sein würde, nachdem es eine Phase relativ guten Wetters gegeben hatte. 

Die "Titanic" war 1912 auf ihrer Jungfernfahrt von Southampton nach New York im Nordatlantik gesunken, mehr als 1500 Menschen starben. 

Die Überreste des berühmten Luxusdampfers wurden 1985 in rund 3800 Metern Tiefe entdeckt. Erst vor kurzem hatten Wissenschaftler mit Hilfe hochauflösender 3D-Bilder die bisher genaueste Darstellung des Wracks geboten.

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