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Hunderte Menschen gerettet - 4 Mal so viele Bootsmigranten wie im Vorjahr

Ein Boot mit Migranten im Mittelmeer, April 2023
Ein Boot mit Migranten im Mittelmeer, April 2023 Copyright Giacomo Zorzi/Sea-Watch via AP
Copyright Giacomo Zorzi/Sea-Watch via AP
Von Euronews mit EFE, AP
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Die italienische Küstenwache hat am Wochenend etwa 600 Migranten von einem in Seenot geratenen Trawler gerettet. Seit Jahresbeginn sind viermal so viele Migranten in Italien angekommen wie im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.

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Die italienische Küstenwache hat am Wochenend etwa 600 Migranten von einem in Seenot geratenen Trawlers in der Nähe von Sizilien gerettet. Weitere 221 Menschen an Bord eines Schiffes vor Lampedusa wurden in Sicherheit gebracht.  Die NGO "Life Support" rettete 55 Personen aus dem Mittelmeer, darunter drei Frauen, drei Kinder und drei unbegleitete Minderjährige.

Zahl der Migranten auf der Mittelmeerroute ist massiv gestiegen

Seit Jahresbeginn sind viermal so viele Migranten in Italien angekommen wie im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Nach UN-Angaben sind in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 so viele Menschen im Mittelmeer ums Lebens wie seit sechs Jahren nicht mehr. 

Die Migranten, die am Sonntag etwa 170 Seemeilen südlich von Sizilien gerettet worden, werden wohl auf die Häfen von Augusta und Catania verteilt. Die Hilfsorganisation "Life Support" teilte mit, dass der für die Ausschiffung zugewiesene sichere Hafen Marina di Carrara in Norditalien sei. Sie rechnen mit einer dreitägigen Fahrt. Die Geretteten stammen aus der Elfenbeinküste, Ägypten, Eritrea, Nigeria, Palästina, Sudan und Somalia.

Die Internationale Organisation für Migration hat im Januar, Februar und März 441 Todesfälle von Migranten auf der gefährlichen Seeroute zwischen Nordafrika und der europäischen Südküste dokumentiert. Im Jahr 2017 wurden im gleichen Zeitraum 742 bekannte Todesfälle dokumentiert, während in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 446 Todesfälle verzeichnet wurden.

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