Pakistan: Ex-Regierungschef Imran Khan erhält zwei Wochen Hafturlaub

Demonstrationen für Khan
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Das hat das Oberste Gericht in der pakistanischen Hauptstadt am Freitag entschieden.

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Das Oberste Gericht von Islamabad (IHC) hat dem Vorsitzenden der Pakistan Tehreek-e-Insaf (PTI), Imran Khan, am Freitag eine Schutzkaution in der Al-Qadir-Trust-Affäre gewährt. Das haben seine Anwälte mitgeteilt. 

Khan hatte zuvor einen Antrag auf Freilassung gegen Kaution gestellt. Einen Tag zuvor hatte das Oberste Gericht seine Verhaftung als "unrechtmäßig" bezeichnet.

Zwei Wochen Hafturlaub - Freilassung auf Kaution

Der populäre Oppositionsführer war am Dienstag unter großem Aufsehen aus einem Gericht in der pakistanischen Hauptstadt abgeführt worden. Am Mittwoch wurde er wegen des Diebstahls von Staatsgeschenken angeklagt. 

Zuvor hatte er sich Versuchen der Festnahme entziehen können. Seine Anhänger gehen in mehrere Städten des Landes seit Tagen auf die Straße, um gegen seine Verhaftung zu demonstrieren. Dabei kam es zu Ausschreitungen mit den Sicherheitskräften. 

Ausschreitungen nach Festnahme mit mehreren Toten

 Laut Innenminister Rana Sanaullah kamen bei den Ausschreitungen mindestens zehn Menschen ums Leben, mindestens 300 wurden verletzt. Schulen und Universitäten sind seit Mittwoch geschlossen. Gleichzeitig wurde das mobile Internet auf unbestimmte Zeit abgeschaltet sowie der Zugang zu Twitter, Facebook und Youtube blockiert.

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