Super-Taifun "Mawar" erreicht Pazifik-Insel Guam

Pazifik-Insel Guam rüstet sich für Taifun "Mawar"
Pazifik-Insel Guam rüstet sich für Taifun "Mawar" Copyright US Coast Guard via AP
Von Julika Herzog mit AP, AFP
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Das US-Territorium Guam befindet sich im Visier von Taifun "Mawar". Er könnte der stärkste Taifun seit 20 Jahren, der auf die isolierte Insel trifft. US-Präsident Joe Biden erklärte präventiv den Notstand.

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Ausläufer des Taifuns "Mawar" haben die Pazifik-Insel Guam erreicht. Der Super-Taifun mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 240 Kilometern pro Stunde könnte schwere Schäden anrichten.

US-Präsident Joe Biden erklärt Notstand

Das US-Territorium Guam, wo sich ein wichtiger militärischer Außenpostet befindet, rechnet mit extrem starken Windböen, sinflutartigen Regenfällen und Sturmfluten an der Küste, die bis zu viereinhalb Meter erreichen könnten.

US-Präsident Joe Biden erklärte bereits am Dienstag präventiv den Notstand für das isolierte Außengebiet, auf dem etwas mehr als 150.000 Menschen leben.

Alle, die nicht in gemauerten Häusern leben, wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Menschen aus tief liegenden Regionen sollten höhere Lagen aufsuchen. Viele Bewohner sind bereits in Notunterkünfte geflüchtet.

Gouverneurin: "Im Visier von Taifun Mawar"

Auf Guam sind fast 22.000 US-Soldaten und ihre Familien stationiert. Dort machen regelmäßig Langstreckenbomber und Atom-U-Boote Station. Auf der Insel befinden sich zudem die wichtigsten Treibstofflager der USA im Pazifik sowie Abhörstationen.

„Die derzeitigen Prognosen sind nicht günstig für unsere Insel“, betonte Gouverneurin Lou Leon Guerrero. „Wir sind im Visier von Taifun „Mawar“. Sie rief die Bürger dazu auf, dabei Ruhe zu bewahren.

Der Chef-Meteorologe des US-Wetterdienstes in Guam, Patrick Doll, ging davon aus, dass der Sturm direkt über die Insel oder sehr knapp daran vorbei ziehen würde.

"Mawar" könnte der stärkste Taifun seit 20 Jahren sein, der auf Guam trifft. Am Donnerstag sollen sich die Wetterbedingungen wieder bessern.

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