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Blinken: Russlands Strategie ist "eine Fallstudie des Versagens"

US. Außenminister Antony Blinken bei seiner Rede in der finnischen Hauptstadt Helsinki
US. Außenminister Antony Blinken bei seiner Rede in der finnischen Hauptstadt Helsinki Copyright Emmi Korhonen/Lehtikuva
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Von Isidro Murga
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Der Kreml habe oft behauptet, das zweitstärkste Militär der Welt zu haben, und viele hätten dies geglaubt, so Blinken. Heute betrachteten viele das russische Militär als das zweitstärkste - in der Ukraine.

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Es stehe außer Frage, dass Russland heute in militärischer, wirtschaftlicher und geopolitischer Hinsicht deutlich schlechter dastehe als vor demEinmarsch in die Ukraine, sagte Blinken in einer Rede in der finnischen Hauptstadt Helsinki. 

Putin habe Russlands Macht und Einfluss damit auf Jahre hin erheblich geschwächt. Russland sei heute isolierter auf der Weltbühne als jemals zuvor.

In seiner Rede betonte er, dass Putin zwei Jahrzehnte dafür verwendet habe versucht, das russische Militär zu einer modernen Streitkraft zu machen. Der Kreml habe dabei oft behauptet, das zweitstärkste Militär der Welt zu haben, und viele hätten dies geglaubt. Heute betrachteten viele das russische Militär als das zweitstärkste - in der Ukraine.

Von der Ausrüstung über die Führung und Strategie bis hin zur Moral sei Russlands Vorgehen "eine Fallstudie im Versagens", so Blinken.

Darüber hinaus sei die russische Wirtschaft heute ein Schatten ihrer selbst und nur ein Bruchstück davon, was sie hätte werden können, hätte Putin statt in Waffen und Krieg besser in Technologien und Innovationen investiert.

Blinken war in dieser Woche erst nach Schweden, dann nach Norwegen und weiter nach Finnland gereist, wo er am Freitag die scheidende Regierungschefin Sanna Marin und Außenminister Pekka Haavisto traf.

China: "Keine Waffen mehr auf das Schlachtfeld schicken"

Chinas Ukraine-Gesandter Li Hui hat dazu aufgefordert, "keine Waffen mehr auf das Schlachtfeld zu schicken" und Friedensverhandlungen zu führen. 

Li besuchte hat während einer Reise die Ukraine, Russland, Polen, Frankreich, Deutschland und Brüssel besucht, einen Hinweis darauf, dass seine Reise Fortschritte in Richtung einer Lösung gebracht hätten, gab es nicht. 

China erklärt, es sei neutral und wolle als Vermittler dienen, hat aber Moskau politisch unterstützt.

Peking hatte im Februar einen Friedensplan vorgeschlagen, aber die Verbündeten der Ukraine bestanden darauf, dass Präsident Wladimir Putin zuerst die russischen Streitkräfte abziehen müsse.

China sieht Moskau als diplomatischen und militärischen Partner im Kampf gegen die Vorherrschaft der Vereinigten Staaten. Peking hat den russsichen Angriffskrieg bisher nicht verurteilt und seinen Status als eines der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats genutzt, um Verurteilungen Russland zu verhindern.

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