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"Lage stabilisiert sich": IAEA-Chef Grossi zur Situation im AKW Saporischschja

Der Direktor der IAEA Rafael Grossi vor Presser-Vertreter:innen in Kiew
Der Direktor der IAEA Rafael Grossi vor Presser-Vertreter:innen in Kiew Copyright AP Photo/Efrem Lukatsky
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Von Euronews mit AP
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Die ukrainische Gegenoffensive kämpft in der Region Saporischschja, wo sich Europas größtes Atomkraftwerk befindet. IAEA-Direktor Grossi erklärte, dass sich die Lage stabilisiere.

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Die Lage sei ernst, aber stabilisiere sich - so lautete die Einschätzung zur Lage im ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja bei einem Besuch des Direktors der Internationalen Atomenergie Organisation Rafael Grossi. Die Sicherheitsbedenken haben sich seit der Zerstörung des Kachowka-Staudamms und verstärkten Gefechten in der Region weiter verstärkt.

Saporischschja steht auch im Zentrum der ukrainischen Gegenoffensive. Militärische Befehlshaber erklärten, dass sieben Dörfer in der Region nach heftigen Kämpfen befreit wurden.

"Der Feind leistet starken Widerstand, dort sind die Streitkräfte der Ukraine mit der ständigen Verminung von Feldern konfrontiert, mit dem Einsatz von Kamikaze-Drohnen, mit intensivem Beschuss, der Feind gibt seine Stellungen nicht einfach auf", berichtet Ganna Malyar, die stellvertretende ukrainischen Verteidigungsministerin.

Die Ukraine hat die Nato-Verbündeten gedrängt, Kampfjets für die Gegenoffensive zu liefern. Diesem Wunsch kamen die Verbündeten nun entgegen:

"Heute haben wir die Zusage unserer Partner erhalten, dass die Schulungen beginnen und wir gemeinsam den Aufbau dieses Konsortiums von Kampfjets vorantreiben werden. Es hat mit den F-16 mit den Niederlanden und Dänemark begonnen, und andere Länder werden sich anschließen", erklärte Oleksiy Reznikov, der ukrainische Verteidigungsminister.

Russland hat auf den Vorstoß an der Front mit Raketenangriffen in der Region Kryvy Rih und Cherson reagiert, die zahlreiche Opfer forderten. Russland behauptet, militärische Infrastrukturen anzugreifen, Kiew hingegen spricht von Angriffen auf die zivile Infrastruktur.

Die Sicherheitsbedenken haben sich seit der Zerstörung des Kachowka-Staudamms und verstärkten Gefechten in der Region weiter verstärkt.

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