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Euronews-Reporterin verbringt 11 Tage auf der Humanity 1 - Menschen retten hautnah

An Bord des Schiffes arbeiten Menschen aus dreizehn verschiedenen Ländern.
An Bord des Schiffes arbeiten Menschen aus dreizehn verschiedenen Ländern. Copyright Salvatore Cavalli/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
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Von Euronews
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Euronews-Reporterin Monica Pinna hat elf Tage auf dem Rettungsschiff Humanity 1 verbracht und die Arbeit der deutschen NGO SOS Humanity verfolgt.

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Seit 2014 sind über 22.000 Menschen bei dem Versuch, über die zentrale Mittelmeerroute zu fliehen, ums Leben gekommen oder werden vermisst. Allein in diesem Jahr sind bereits mehr als 2.000 Menschen ertrunken. Die Abfahrten aus Tunesien haben sich im Vergleich zu 2022 versechsfacht.

Euronews-Reporterin Monica Pinna hat elf Tage auf dem Rettungsschiff Humanity 1 verbracht und die Arbeit der deutschen NGO SOS Humanity verfolgt. 

An Bord des Schiffes arbeiten Menschen aus dreizehn verschiedenen Ländern. So wie Viviana, die an Bord für die Koordination von Suche und Rettung zuständig ist. Viviana hat zuvor mit asylsuchenden Flüchtlingen in den Lagern gearbeitet, erklärt sie. Die Wut über "diese humanitäre Tragödie" direkt vor ihren Augen habe den Anstoß dafür gegeben, direkt auf einem Rettungsboot tätig zu werden. 

Nach Ansicht der NGO SOS Humanity besteht ein dringender Bedarf an einem europäischen Such- und Rettungsprogramm im Mittelmeer. "NGO-Schiffe werden weit nach Norditalien geschickt, manchmal zu 1.400 oder 1.600 Kilometer entfernten Häfen,  was uns tagelang aus dem Einsatzgebiet fernhält", erklärt die  Kommunikationskoordinatorin Camilla.

Das mache gar keinen Sinn, so Camilla, denn sie wüssten von der italienischen Küstenwache, dass sie überfordert seien.

"Wir wissen, dass die Zahl der Abfahrten (von Migranten) steigt. Warum werden wir also von dem Einsatzgebiet ferngehalten, wo wir als gut ausgerüstetes Rettungsschiff helfen könnten?"

Sehen Sie die ganze Reportage von Monica Pinna in Witness, ab dem 28.09. um 19 Uhr

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