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Musk wettert wie AfD gegen Seenotrettung: Baerbock antwortet auf X

Elon Musk hetzt auf seiner Plattform X gegen Finanzierung der Seenotrettung durch Deutschland
Elon Musk hetzt auf seiner Plattform X gegen Finanzierung der Seenotrettung durch Deutschland Copyright AFP
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Von Kirsten RipperEuronews mit X
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Milliardär Elon Musk hat auf seiner Plattform X einen Post geteilt, in dem die Finanzierung der Seenotrettung durch Deutschland angeprangert wird. Die als Pro-AfD gewertete Botschaft beantwortet das Auswärtige Amt - per Tweet.

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Der Milliardär und Unternehmer Elon Musk hat in seinem Netzwerk X einen Post geteilt, in dem Radio Genoa schreibt: "Derzeit sind 8 deutsche NGO-Schiffe im Mittelmeer unterwegs, um illegale Einwanderer einzusammeln, die in Italien ausgeladen werden sollen. Diese NGOs werden von der deutschen Regierung subventioniert. Hoffen wir, dass die AfD die Wahlen gewinnt, um diesen europäischen Selbstmord zu stoppen"

Dazu schreibt Musk: "Sind sich die Menschen in Deutschland dessen bewusst?"

"Man nennt es Leben retten"

Die Antwort des Auswärten Amtes von Annalena Baerbock erfolgte prompt und auf Englisch. 

"Ja. Und man nennt es Leben retten." ("Yes. And it's called saving lives.") postet @GermanyDiplo auf X.

Ein paar Stunden später schießt Musk zurück mit den Worten: "Sie sind also tatsächlich stolz darauf. Das ist interessant. Ehrlich gesagt, bezweifle ich, dass die Mehrheit der deutschen Öffentlichkeit dies unterstützt. Haben Sie eine Umfrage durchgeführt? Ist es nicht eine Verletzung der Souveränität Italiens, wenn Deutschland eine große Zahl illegaler Einwanderer auf italienischen Boden bringt? Das hat etwas von Invasion ... 🤨"

Nicht nur auf X hat der Re-Tweet von Elon Musk eine lebhafte Debatte ausgelöst.

Grünen Politiker Jan Philipp Albrecht fordert auf Twitter, die EU-Kommission - die zuvor festgestellt hatte, dass Musks Plattform massiv Desinformation verbreitet - dazu auf, etwas gegen die Wahlbeeinflussung durch Musk zu unternehmen.

Albrecht meint: "#Musk startet eine Woche vor den Wahlen in #Hessen & #Bayern einen pro-#AfD-Wahlkampf. Wenn @ThierryBreton und @vonderleyen dies nicht erkennen und die Wahlpropaganda von X/Twitter stoppen, können wir einen resilienten & demokratischen öffentlichen Raum in der EU abschreiben."

Hinter den US-Unternehmer stellt sich die ehemalige AfD-Politikerin Frauke Petry.

Musk gegen US-Flüchtlingspolitik

Ganz oben auf seinem X-Konto prangert Musk übrigens die Flüchtlingspolitik der US-Regierung an. Er selbst war an der Grenze zu Mexiko - und hat seinen Auftritt dort im Internet gestreamt.

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