Laut Hamas 6.546 Tote im Gazastreifen - Israel Armee bereitet "nächste Phase des Kampfes" vor

Mannn vor seinem zerstörten Haus in Rafah (25. Oktober 2023)
Mannn vor seinem zerstörten Haus in Rafah (25. Oktober 2023) Copyright Hatem Moussa/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
Von Euronews mit DPA/AFP
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Mindestens 2.704 Kinder seien unter den Toten, 17.439 Menschen wurden verletzt.

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Israels Armee hat nach eigenen Angaben erneut mutmaßlich+e Hamas-Stellungen im Gazastreifen angegriffen und Aufnahmen davon veröffentlicht. Bei dem nächtlichen Beschuss wurden laut Angaben aus Gaza mindestens 80 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden.

Der Sprecher der israelischen Streitkräfte, Daniel Hagari, erklärte bei einem Pressebriefing, der habe Iran die Hamas vor dem Krieg direkt mit Ausbildung, Waffen, Geld und technologischem Know-how unterstützt. Diese Hilfe werde auch jetzt fortgesetzt durch Geheimdienstinformationen und Aufwiegelung gegen Israel in der ganzen Welt.

"Die Terrororganisation unter Führung der Hamas nutzt Sie aus"

Er appellierte erneut an die Menschen im Gazastreifen, sich in den Süden zu begeben. "Wir rufen die gesamte Bevölkerung in Gaza-Stadt und Umgebung auf: Die Terrororganisation unter Führung der Hamas nutzt Sie aus. Sie benutzen Ihre Häuser, Schulen, Krankenhäuser, den Grund unter euren Häusern, Krankenhäusern und Schulen.

Sie verstecken sich dort. Um Ihrer Sicherheit willen, lassen Sie sich nicht von ihnen benutzen. Gehen SIe nach Süden."

Hamas: Mehr als 750 Tote in den letzten 24 Stunden

Das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium meldete, die Zahl der Toten seit Beginn des Krieges auf 6.546 gestiegen. Mindestens 2.704 Kinder seien unter den Toten, 17.439 Menschen wurden verletzt. 

Im Vergleich zum Vortag sei die Zahl der Toten um mehr als 750 gestiegen. Die israelischen Bombenangriffe hätten in den letzten 24 Stunden stark zugenommen. Die Zahlen lassen sich gegenwärtig nicht unabhängig überprüfen.

Derweil bereiten sich die israelischen Streitkräfte auf die "nächste Phase des Kampfes" vor und veröffentlichten von Kampfübungen der Golani-Brigade. Zudem wurden zusätzliche Fahrzeuge im Norden Israels nahe der Grenze zum Südlibanon stationiert.

Dort kommt es seit Beginn des Gaza-Krieges verstärkt zu Kampfhandlungen.

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