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Polizei schießt in Paris auf verschleierte Frau, die "Allah Akbar" ruft

Zeugen schildern panische Szenen an der Bahn-Station "Bibliothèque François-Mitterrand" in Paris.
Zeugen schildern panische Szenen an der Bahn-Station "Bibliothèque François-Mitterrand" in Paris. Copyright Michel Euler/AP
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Von Euronews mit AFP
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Zeugen schildern panische Szenen an der Bahn-Station "Bibliothèque François-Mitterrand" in Paris, als eine ganz in Schwarz gehüllte Frau "Allah Akbar" schrie. Die Polizei schoss und verletzte die Frau schwer.

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Zeugen schildern panische Szenen an der Bahn-Station "Bibliothèque François-Mitterrand" in Paris, als eine ganz in Schwarz gehüllte Frau "Allah Akbar" - "Gott ist groß" schrie. Die Polizei schoss und verletzte die Frau schwer. 

Laurent Nuñez von der Pariser Polizeipräfekt erklärte später, die Frau habe bedrohliche Bemerkungen, von einem Bombenanschlag gesprochen, sie wolle alles in die Luft sprengen. "Sie benutzte  Worte, wie mir berichtet wurde, zum Beispiel 'Ihr werdet alle sterben', 'Allah Akbar', 'Bumm' - ich zitiere."

Die Frau befindet sich in Lebensgefahr

Gegen 8 Uhr 30 fielen in der unterirdischen RER-Station fünf Schüsse. In die Walkie-Talkies meldete ein Polizist: "Person am Boden". 13 Sekunden später ertönte ein sechster Knall. Auf den Bahnsteigen kam es zu Panik unter den Fahrgästen.

Die Frau war fünf Haltestellen zuvor in Villeneuve-le-Roi (Val-de-Marne) gemeldet worden. Andere Fahrgäste hatten die Notrufnummer der französischen Bahn SNCF gewählt. Die Polizei isolierte die Frau schließlich an der Haltestelle Bibliothèque François Mitterrand. 

Letztendlich trug die Frau weder eine Waffe noch Sprengstoff bei sich. Sie befindet sich in Lebensgefahr. Sie sei in den Bauch getroffen worden, kam in eine Klinik und befindet sich Lebensgefahr, so der Sender France Info.

Sie war früher bereits wegen Drohungen gegen Angehörige des französischen Militärs verurteilt worden. Soldaten patrullieren seit den Anschlägen von Paris 2015 in den Straßen vieler französischer Städte. 

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet - und zwar gegen die Frau wegen ihrer Drohungen und routinemäßig auch gegen die Beamten wegen des Einsatzes ihrer Schusswaffen.

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