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Nahostkonflikt: Demonstrierende nach Störaktion im US-Senat abgeführt

Eine der Aktivist:innen im US-Senat am 31.10,23
Eine der Aktivist:innen im US-Senat am 31.10,23 Copyright J. Scott Applewhite/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Copyright J. Scott Applewhite/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit AP, dpa, AFP
Zuerst veröffentlicht am
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Demonstrierende haben im US-Senat mehrfach eine Anhörung mit Außenminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin zum Nahostkonflikt und dem russischen Angriffskrieg unterbrochen.

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Eine Anhörung vor dem US-Senat in Washington ist mehrfach von Demonstrierenden unterbrochen worden, die eine Waffenruhe im Gazastreifen forderten. Gestört wurden dadurch Reden von Außenminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin. Beide Minister äußerten sich zum Nahostkonflikt und anderen Krisen. Sie appellierten an den Haushaltsausschuss des Senats, Dutzende Milliarden von Dollar an Militärhilfe zur Unterstützung Israels und der Ukraine zu beantragen.

Die Demonstrierenden brüllten unter anderem, die amerikanische Bevölkerung sei nicht bereit, den brutalen Krieg Israels zu finanzieren.

Mit mehreren Plakaten untermauerten die Störenden ihre Forderungen,. Darauf stand:  "Waffenruhe jetzt", "Stoppt den Genozid in Gaza", "Stoppt das Massaker Israels".  Sicherheitskräfte führten die Demonstrierenden nacheinander aus dem Saal.

"Wir kennen das Leid"

Blinken versicherte, alle setzten sich für den Schutz von Zivilisten in dem Krieg zwischen Israel und der in Gaza herrschenden Hamas ein: "Wir alle kennen das Leid, das in diesem Moment stattfindet. Wir alle sind entschlossen, es zu beenden."

Blinken und Austin standen bei der Anhörung Rede und Antwort zu dem rund 105 Milliarden US-Dollar schweren Hilfspaket, das US-Präsident Joe Biden beim Kongress unter anderem zur Unterstützung von Israel und der Ukraine beantragt hat.

Die israelische und die US-Regierung argumentieren, derzeit würde eine generelle Waffenruhe der Hamas in die Hände spielen.

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