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Israel und Hamas bereiten offenbar weiteren Gefangenenaustausch vor

Eine der Freigelassenen winkt in die Kamera.
Eine der Freigelassenen winkt in die Kamera. Copyright ALEX MITA/AFP
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Von euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Seit sieben Wochen waren mehr als 200 Menschen in der Hand der Hamas. Ein erster Teil dieser Geiseln war kurz nach dem Beginn einer Feuerpause freigekommen, ein weiterer Teil soll folgen.

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Nach der ersten Runde des Gefangenenaustauschs zwischen Israel und der Hamas sind offenbar weitere Freilassungen geplant. Die israelische Regierung hat nach eigenen Angaben eine Liste mit 13 Namen erhalten. Es handelt sich Geiseln der Hamas, die ebenfalls seit Wochen in Gefangenschaft sind. Acht von ihnen sollen Kinder sein.

Unabhängig von der Waffenruhe hält Israel an seinem Kriegsziel fest, dem Ende der Hamas, sagte Militärsprecher Flotillenadmiral Daniel Hagari:

"Während der Waffenruhe bereiten wir uns auf die nächste Phase des Kriegs vor. Wir stellen uns auf alle Möglichkeiten ein. Unsere Aufgabe ist klar: wir werden jede Bedrohung des Staates Israel bekämpfen."

Die von Israel und der Hamas ausgehandelte Waffenruhe soll mindestens vier Tage dauern. Gemäß der Vereinbarung sollen in dieser Zeit insgesamt 50 Geiseln freikommen.

Wird die Waffenruhe verlängert?

Eine Verlängerung der Feuerpause auf bis zu zehn Tage ist möglich.

Insgesamt sieht die Vereinbarung einen Austausch von bis zu 100 Geiseln aus Israel gegen bis zu 300 palästinensische Häftlinge vor.

Der deutsche Bundeskanzler Scholz forderte die Freilassung der übrigen mehr als 200 Geiseln. "Es ist eine gute Nachricht, dass endlich eine erste Gruppe von Geiseln freigelassen wurde."

Man könne kaum ermessen, was sie und ihre Angehörigen in den letzten Wochen haben durchmachen mussten, hieß es. Dies sei das Ergebnis unermüdlicher Diplomatie - der Dank gelte allen, die sich dafür engagiert hätten.

Klinikchefin: Geiseln körperlich in guter Verfassung

Die nach Israel zurückgekehrten Geiseln wurden in Krankenhäuser in der Nähe von Tel Aviv gebracht und mit ihren Familien vereint. Vier Kinder, drei Mütter und eine Großmutter, seien "in den besten und fürsorglichsten Händen" im Schneider Children's Medical Center angekommen, zitierte die israelische Zeitung «Haaretz» die Direktorin der Einrichtung, Efrat Baron Har Lev. 

"Ihre körperliche Verfassung ist gut", fügte die Direktorin hinzu. Wie das israelische Portal Ynet berichtet, wurden am Freitagabend auch fünf Geiseln in das Wolfson Medical Center gebracht.

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