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Erneuter Marschflugkörpertest in Nordkorea: "Kriegsvorbereitungen" werden verstärkt

Die Zentrale Koreanische Nachrichtenagentur hat Bilder der Raketentests veröffentlicht.
Die Zentrale Koreanische Nachrichtenagentur hat Bilder der Raketentests veröffentlicht. Copyright Ahn Young-joon/Copyright 2024 The AP. All rights reserved.
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Von Euronews
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Nordkorea hat erneut Marschflugkörper getestet. Laut staatlichen Medien hat Machthaber Kim Jong Un angekündigt, die "Kriegsvorbereitungen" verstärken zu wollen.

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Am Freitag hat Nordkorea erneut einen Marschflugkörpertest durchgeführt. Die Geschosse wurden ins Meer gefeuert.

Kim will Kriegsvorbereitungen verstärken

Es ist bereits Nordkoreas vierter Test von Marschflugkörpern in diesem Jahr. Stunden zuvor hatte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un laut staatlichen Medien betont, die Kriegsvorbereitungen seines Landes verstärken zu wollen.

Die Marine spiele eine immer wichtigere Rolle in den militärischen Planungen. Japan und Südkorea haben ihre Seestreitkräfte in den vergangenen Monaten ebenfalls verstärkt.

Zum Test besuchte Kim eine Schiffswerft in Nampo an der Westküste. Dort werde an einem militärischen Fünf-Jahres-Plan des Machthabers gearbeitet, nach dem unter anderem bis 2025 mit Kernenergie betriebene U-Boote und Atomsprengköpfe, die unter Wasser gefeuert werden können, entstehen sollen.

Nordkorea versucht, "ein Gefühl der Unsicherheit erzeugen"

Eine Sprecherin des südkoreanischen Vereinigungsministeriums, das für die Beziehungen zwischen Süd- und Nordkorea zuständig ist, äußerte sich zur Häufigkeit der Raketentests.

„Indem Nordkorea militärische Drohungen zur Routine werden lässt, versucht es, in der südkoreanischen Bevölkerung ein Gefühl der Unsicherheit zu erzeugen, um das Vertrauen in die Regierung zu untergraben und die internationale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, um eine Atmosphäre zu schaffen, in der seine Forderungen akzeptiert werden müssen, um die Krise auf der koreanischen Halbinsel zu lösen“, sagte sie.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel sind so hoch wie seit Jahren nicht mehr, seit Nordkorea die Waffenentwicklung deutlich schneller als zuvor vorantreibt und den USA, Südkorea und Japan immer wieder mit dem Einsatz von Atomwaffen droht.

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