Sibirien: Waldbrandsaison startet früh

Brennendes Gebäude in der sibiroschen Region Primorje
Brennendes Gebäude in der sibiroschen Region Primorje Copyright AP Photo
Von Christoph Debetseuronews & AP
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Milder und schneearmer Winter haben in der Region Primorje im äußersten Osten Russlands bereits jetzt zu den ersten Waldbrängen geführt. In der Region an der chinesischen Grenze befindet sich eines der wichtigsten Reservate für den bedrohten Amurleoparden.

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In der russischen Region Primorje an der Pazifikküste kam es zu ersten Waldbränden. Nach dem relativ milden und schneearmen Winter trockneten Boden und Vegetation schnell ab und starke Winde verschleppten die Glut über große Flächen. Normalerweise treten Waldbrände in der Region erst im Hochsommer in Erscheinung.

Bis Samstagmorgen (Ortszeit) waren sieben von 16 Bränden gelöscht, ein weiterer ist unter Kontrolle. In 22 Kommunen besteht höchste Feueralarmbereitschaft, die Luftwaffe sucht nach möglichen weiteren Brandherden zu suchen. Bisher wurden keine Opfer gemeldet. Mehrere Holzkonstruktionen in ländlichen Gebieten brannten nieder. Die örtlichen Behörden warnen die Bürger strikt davor, Lagerfeuer zu machen oder trockenes Holz anzuzünden.

In der Region Primorje befindet sich eines der wichtigsten Reservate für den bedrohten Amurleoparden.

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