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Putin zu Besuch in China: Peking bleibt im Ukraine-Krieg "neutral"

Der russische Präsident Wladimir Putin ist anlässlich des 75. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu China nach Peking gereist.
Der russische Präsident Wladimir Putin ist anlässlich des 75. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu China nach Peking gereist. Copyright Sergei Bobylev/Sputnik
Copyright Sergei Bobylev/Sputnik
Von Diana Resnik mit AP
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Putin ist zu einem Gipfeltreffen in China angereist. Gesprochen wurde auch über den Krieg in der Ukraine. Trotz seines Einflusses bleibt Peking in dieser Frage "neutral".

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Der russische Präsident Wladimir Putin ist anlässlich des 75. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu China nach Peking gereist. Angesichts des Krieges in der Ukraine erklärte der chinesische Staatschef Xi Jinping, er hoffe, dass Europa bald zu Frieden und Stabilität zurückkehre und dass China eine konstruktive Rolle dabei spielen werde.

Nachdem die beiden Staatsoberhäupter eine gemeinsame Erklärung zur Vertiefung der umfassenden strategischen Partnerschaft zwischen ihren beiden Nationen unterzeichnet hatten, sagte Xi jedoch, China und Russland würden weiterhin eine Position der Nicht-Konfrontation aufrechterhalten.

China bleibt trotz einflusses auf Russlands Seite

"Ich und Präsident Putin sind uns einig, dass wir aktiv nach Konvergenzpunkten der Interessen beider Länder suchen sollten", sagte Xi. 

Am Vorabend des Besuchs erklärte Putin in einem Interview mit chinesischen Medien, der Kreml sei zu Verhandlungen über den Konflikt in der Ukraine bereit. 

"Wir haben uns nie geweigert, zu verhandeln", wurde Putin von Xinhua zitiert. "Wir streben eine umfassende, nachhaltige und gerechte Lösung dieses Konflikts mit friedlichen Mitteln an. Wir sind offen für einen Dialog über die Ukraine, aber solche Verhandlungen müssen die Interessen aller in den Konflikt involvierten Länder berücksichtigen, auch unsere." 

Putin sagte, Chinas Vorschlag von 2023, der von der Ukraine und dem Westen abgelehnt wurde, könne "den Grundstein für einen politischen und diplomatischen Prozess legen, der die Sicherheitsbelange Russlands berücksichtigt und zur Erreichung eines langfristigen und nachhaltigen Friedens beiträgt".

Putin lobte Peking für seine "Friedensbemühungen"

In seinem 12-Punkte-Plan prangerte China unter anderem die US-Hegemonie an und unterstützte die russische Argumentation, sich gegen die NATO verteidigen zu müssen. 

China hat als wichtiger Unterstützer Russlands erheblichen Einfluss. Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine ist Russland wirtschaftlich immer abhängiger von China geworden.

Auch die militärischen Beziehungen zwischen Russland und China haben sich verstärkt. China beliefert Russland weiterhin mit wichtigen Hightech-Ersatzteilen, die Moskau für seine Waffenproduktion benötigt.

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