Verifizierte Amateurvideos im Netz zeigen Brände, die Teile Teherans erhellen. Menschen skandieren Parolen, die mit der früheren Monarchie Irans verbunden sind.
Weitere Aufnahmen zeigen Trauernde am Friedhof Behescht Zahra in Teheran. Sie rufen Parolen gegen jene, denen sie die Verantwortung für die Todesfälle zuschreiben. Zuvor gab es den Vorwurf, Sicherheitskräfte hätten scharfe Munition gegen Demonstrierende eingesetzt.
Auf dem Punak-Platz versammelten sich Menschen in der Nacht. Sie erhellten die Umgebung mit ihren Handys, jubelten und skandierten.
Die Szenen zeigen eine Wut, die über einen Ort oder eine einzelne Gruppe hinausgeht. Ayatollah Ali Khamenei, das geistliche Oberhaupt, erklärte, die Islamische Republik werde nicht nachgeben. Die Proteste gehen bereits in die zweite Woche und stellen die Behörden weiter auf die Probe.