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Ford setzt auf Köln - Milliardeninvestition in Elektroauto

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Von Ronald Krams
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600 000 Elektro-Pkw wollen die Kölner binnen sechs Jahren im Rahmen einer VW-Kooperation zum "Modularen E-Antriebs-Baukasten" fertigen

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Mit einer Milliardeninvestition baut der US-Autokonzern Ford sein traditionsreiches Werk in Köln um, damit dort sein erster Elektro-Kleinwagen für den Massenmarkt hergestellt wird.

Im Januar hat der Automarkt in Europa unterdessen einen historischen Tiefpunkt erreicht. Rumänien führt die Rückgänge unter den großen Märkten mit einem Minus von 51,9 % an. Nur Schweden verzeichnet ein Umsatzplus.

Auch vor diesem Hintergund will sich der amerikanische Autoriese auf Elektrokurs bringen. 600 000 Elektro-Pkw wollen die Kölner binnen sechs Jahren im Rahmen einer VW-Kooperation zum "Modularen E-Antriebs-Baukasten" fertigen.

Die angeschlagene Luxus-Automarke Jaguar wird dagegen bis 2025 vollständig elektrisch fahren, teilte das britische Unternehmen mit. Dazu Jaguar-Land-Rover-Chef Thierry Bolloré:

"In den nächsten 5 Jahren wird es bei Land Rover sechs vollelektrische Varianten geben, von denen die erste im Jahr 2024 kommt. In der gleichen Zeitspanne wird Jaguar eine komplette Renaissance durchlaufen haben, um sich als rein elektrische Luxusmarke zu etablieren".

Nach knapp fünf Monaten im Amt hat der neue Vorstandschef einen ambitionierten Zukunftsplan für die beiden britischen Automarken vorgelegt, die seit 2008 dem indischen Tata-Konzern gehören. Für die Umstrukturierung will Bolloré jährlich rund 2,8 Milliarden Euro investieren.

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